Am Frankfurter Flughafen entsteht ein Corona-Testzentrum für Reiserückkehrer

Zukünftig sollen sich dort Rückkehrer aus Risikogebieten testen lassen

Am Frankfurter Flughafen entsteht ein Corona-Testzentrum für Reiserückkehrer

Der Aufbau eines Corona-Testzentrums für Reiserückkehrer am Frankfurter Flughafen ist gestartet. Künftig sollen sich in dem Zentrum Rückkehrer aus Risikogebieten umsonst auf eine Covid-19-Infektion testen lassen müssen.

„Die verpflichtenden Tests für Reiserückkehrer aus Risikogebieten werden dazu beitragen, Infektionsketten zu verhindern und die Anzahl der Neuinfektionen auf einem niedrigen Niveau zu halten“, so Hessens Sozial- und Integrationsminister Kai Klose und Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (beide Grüne) dazu. Weil man derzeit einen Anstieg der Infektionszahlen feststelle, der auch auf die Reiserückkehrer aus Risikogebieten zurückzuführen sei, wolle man handeln. „Wir setzen nun alle Hebel in Bewegung, um die dafür benötigten Testkapazitäten schnell zur Verfügung stellen zu können.“

Das Testzentrum am Flughafen wird derzeit zwischen Terminal 1 und dem Fernbahnhof aufgebaut. Wann genau das Zentrum in Betrieb gehen wird, ist noch nicht klar. Die Testkapazitäten werden dann flexibel an den Bedarf vor Ort angepasst.

Dr. Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG, freut sich über das neue Testzentrum. „Wir begrüßen die neuen, kostenlosen Testmöglichkeiten als einen zusätzlichen, wichtigen Baustein des bestehenden Schutzkonzepts und unterstützen die Behörden bei der Umsetzung“, sagt er. Schon länger gibt es am Flughafen die Möglichkeit, sich freiwillig und auf eigene Kosten auf das Virus testen zu lassen.

Hintergrund:

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte am Montag eine entsprechende Anordnung zur Testverpflichtung angekündigt, die in Kürze veröffentlicht werden soll. Der Spiegel berichtete daraufhin außerdem, dass Spahn in einem Verordnungsentwurf davon sprach, künftig allen Auslandsreisenden einen kostenfreien Test ermöglichen zu wollen. Die gesetzlichen Krankenkassen müssten dann für die Kosten aufkommen. (ts)

Logo