An der Saarstraße in Mainz wird demnächst ein neues Wohn- und Geschäftshaus gebaut werden. Wie die Projektentwickler J. Molitor Immobilien GmbH und die Rheinhessen Sparkasse am Donnerstag (19. März) bei einem Vor-Ort-Termin mitteilten, wurde nun auch die Baugenehmigung für das Großprojekt „Cosmo“ auf dem ehemaligen Gelände des Autohauses Karell übergeben.
Geplant ist ein Gebäude mit insgesamt 66 Wohnungen sowie etwa 514 Quadratmetern für Büro- und Praxisflächen im Erdgeschoss (wir berichteten). Vor allem wird es laut Molitor Zwei- und Drei-Zimmer-Wohnungen geben, die durch Ein- und Vier-Zimmer-Einheiten ergänzt werden. Die Wohnungsgrößen reichen von circa 31 bis 91 Quadratmetern. Der Vertrieb der Eigentumswohnungen soll Ende März starten, der Baubeginn ist für den Sommer geplant. Die Bauzeit wird auf 18 bis 24 Monate geschätzt.
Markantes „Stadttor“ am Eingang zur Innenstadt
„Mit dem Cosmo-Gebäude kann die Entwicklung des Stadteingangs an der Saarstraße weitergeführt werden“, erklärt der Mainzer Baudezernent Ludwig Holle (CDU). Das Gebäude soll das Gesicht der Stadt an dieser Stelle weiter prägen.
Entworfen wurde das Haus vom Mainzer Architekturbüro mann + schneberger. „Uns ist wichtig, mit Cosmo ein Gebäude zu schaffen, das sich selbstbewusst im Stadtraum positioniert und gleichzeitig Bezüge zur bestehenden Umgebung herstellt“, so der Architekt Ludwig Mann. Der Neubau soll gestalterisch zu der gegenüberliegenden Katholischen Hochschule passen und so ein markantes „Stadttor“ am Eingang zur Innenstadt bilden.
Verglaste Balkone lassen sich im Winter schließen
Um die Wohnqualität trotz der verkehrsreichen Lage zu sichern, kämen zur Saarstraße hin schallgedämmte Fenster zum Einsatz, heißt es von Molitor weiter. Viele Wohnungen erhalten verglaste Balkone, die sich im Winter schließen lassen. Im Staffelgeschoss sind Penthousewohnungen mit Dachterrassen vorgesehen. Geothermie soll das Heizen im Winter und das Kühlen im Sommer ermöglichen.