Erste kostenlose Schnelltests ab Montag

Einmal pro Woche soll sich jeder kostenlos testen lassen können

Erste kostenlose Schnelltests ab Montag

Ab kommenden Montag (8. März) startet Rheinland-Pfalz mit den kostenlosen Schnelltests für alle. Spätestens Anfang April soll jeder die Möglichkeit haben, sich einmal pro Woche kostenlos auf das Coronavirus testen zu lassen. Die Kosten dafür übernimmt der Bund. Das teilte Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) in einer Pressekonferenz über die neuen Öffnungsmaßnahmen mit.

„Wir können bereits ab Montag in den ersten Orten loslegen.“ - Malu Dreyer, Ministerpräsidentin

Land und Kommunen richten dafür im ganzen Land Schnelltestzentren ein. „Wir haben jetzt schon fast 1500 freiwillige Schnelltesthelfer und -helferinnen am Start und können bereits ab Montag in den ersten Orten loslegen,“ so die Ministerpräsidentin. Wo die Schnelltestzentren genau entstehen und wo man sich bereits ab Montag testen lassen kann, wird in den kommenden Tagen bekanntgegeben.

Unabhängig vom Bund habe Rheinland-Pfalz bereits vier Millionen Schnelltests bestellt - weitere zwei Millionen würden derzeit beschafft. Heute noch gehen die ersten 450.000 Testkits und die Erstausstattung an Schutzausrüstung vom Land an die Kommunen.

Das Land will außerdem bis Anfang April sicherstellen, dass sich Schüler in den Schulen jederzeit auf das Virus testen lassen können. Lehrer dürfen sich nach wie vor so oft testen lassen, wie sie wollen. Zudem sollen Unternehmen für ihre Mitarbeiter die Möglichkeit schaffen, sich einmal pro Woche testen zu lassen. Wie genau das wirtschaftlich umgesetzt wird und den weiteren Verlauf der Teststrategie, bespricht die Wirtschaft auf Bundesebene noch in dieser Woche.

Selbsttests für mehr Sicherheit

Auch Selbsttests werden in den kommenden Wochen ein größeres Thema werden. „Ich freue mich ganz besonders, dass die rheinhessische Firma AESKU.Diagnostics. gestern die Zulassung für Eigentests vom Bundesamt für Arzneimittel und Medizinprodukte erhalten hat“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Sie habe sich selbst erst vor wenigen Tagen einen Eindruck verschafft und sei sicher, dass diese bald auch im Einzelhandel zu beziehen seien.

Die Selbsttests ermöglichen es, sich in einem ersten Schritt selbst zuhause zu testen und im Fall eines positiven Ergebnisses frühzeitig die notwendigen Maßnahmen wie Isolation zu ergreifen. „Das gibt den Menschen ein Stück mehr Sicherheit und stärkt auch ihre Eigenverantwortung“, so die Ministerpräsidentin. Ein positives Ergebnis eines selbst durchgeführten Testes muss im nächsten Schritt durch einen PCR-Test bestätigt werden.

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