Ebling über möglichen zweiten Lockdown: „Könnten wir uns nicht mehr leisten“

Mainzer Oberbürgermeister appelliert an die Bürger

Ebling über möglichen zweiten Lockdown: „Könnten wir uns nicht mehr leisten“

Oberbürgermeister Michael Ebling (SPD) blickt einem möglichen zweiten Lockdown in den Herbst- und Wintermonaten mit Sorge entgegen. Im Merkurist-Interview sagte er: „Ein erneuter Lockdown würde uns wahnsinnig treffen. Deswegen erinnere ich auch immer wieder daran, dass wir alle Verantwortung tragen. Einen zweiten Lockdown könnten wir uns wahrlich nicht mehr leisten.“

Zwar sei die Stadt Mainz derzeit gut aufgestellt, so Ebling weiter, dennoch wolle er an die Verantwortung eines jeden Einzelnen appellieren. „Wir können alle einen Beitrag dazu leisten, dass wir weiterhin so gut durchkommen. Auch mir behagen die Einschränkungen manchmal nicht, weil ich vom Typ her auch anders drauf bin und manchmal auch selbst die Erinnerung brauche, dass ich jetzt nicht auf jemanden zustürme, um ihn zu drücken und ihm die Hand zu schütteln“, so der OB.

Besonders sorge er sich um die Gastronomiebetriebe, erklärte Ebling im Merkurist-Interview: „Die Gastronomie meldet, dass die Nutzung der Außengastronomie in der kalten Jahreszeit im Allgemeinen nicht so beliebt ist, es aber auch bei vielen Gästen immer noch Zurückhaltung gibt, nach drinnen zu gehen. Insofern werden das an dieser Stelle noch sorgenvolle Monate sein.“ Nun gelte es, mit „vereinten Kräften“ zu sagen: „Der Lockdown darf sich nicht wiederholen, dazu müssen wir alle unseren Beitrag leisten.“

Das gesamte Merkurist-Interview mit dem Mainzer Oberbürgermeister könnt Ihr in den nächsten Tagen auf Merkurist.de lesen. Teil 1 erscheint am Freitag (11. September), Teil 2 am Samstag. (ts)

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