„Corona-Scouts“ in Mainz unterwegs

Sie sollen vor allem Jugendliche über die geltenden Covid-19-Maßnahmen aufklären.

„Corona-Scouts“ in Mainz unterwegs

Maske tragen, Abstand halten und Hygieneregeln beachten - diese Maßnahmen sind für viele Mainzer mittlerweile selbstverständlich geworden. Aber es gibt auch einige, denen diese „AHA-Regeln“ nicht in den Kopf gehen wollen.

„Corona-Scouts“ wollen sensibilisieren

Um diese Leute über das Coronavirus aufzuklären und zu überzeugen, sich an die Regeln zu halten, haben es sich junge Menschen aus Mainz zum Ziel gesetzt, vor allem Gleichaltrige anzusprechen und zu sensibilisieren. Zu den „Corona-Scouts“ gehören auch Josi Crnoja und Alisea Karyagdi. Sie sind zwei der insgesamt elf Jugendlichen, die für die Stadt Mainz unterwegs sind. Alle sind zwischen 16 und 23 Jahre alt.

Auf spielerische Weise kommen die „Corona-Scouts“ mit den Jugendlichen ins Gespräch. „Wir erklären, was Corona ist, machen Spiele oder auch ein Quiz mit ihnen“, sagt Alisea. Auf die Frage, wie hoch das Bußgeld ist, wenn man keine Maske trägt, hätten viele eine Antwort parat. „Die meisten verstehen es und auch viele Jüngere kennen sich gut aus, das ist toll.“ Als kleines Geschenk gibt es dann Masken und Desinfektionsmittel.

Corona-Hotspots im Visier

Seit August sind die „Corona-Scouts“ in Mainz schon unterwegs. „Gestartet sind wir an vier Freitagen im August. Von 18 bis 22 Uhr waren wir in der Stadt unterwegs“, erzählt Alisea. Vor allem die Hotspots haben die Jugendlichen im Auge. „Dazu gehören zum Beispiel der Münster- und Schillerplatz oder das Rheinufer.“ Noch bis Mitte Dezember wollen die „Corona-Scouts“ jetzt an Freitagen und Samstagen durch die Straßen ziehen und die Mainzer über Corona aufklären und die Bürger weiter sensibilisieren. (df)

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