Was muss ich beim Friseurbesuch beachten?

Seit Donnerstag neue Regeln

Was muss ich beim Friseurbesuch beachten?

Friseurbesuche wurden vor allem in der zweiten Welle zum großen Streitthema: Die einen beschwerten sich darüber, dass Friseure früher als andere wieder öffnen durften, die anderen darüber, dass sie überhaupt schließen mussten. Seit dem 1. März haben Friseure aber wieder durchgängig geöffnet. Welche Regeln gelten, ist aber von der jeweiligen Inzidenz der Kommune abhängig. Doch was gilt aktuell in Mainz?

Bis vergangenen Mittwoch mussten Kunden noch eine Atemschutzmaske (FFP2 oder vergleichbar) tragen. Außerdem mussten sie einen negativen Test vorlegen, sofern sie nicht vollständig geimpft oder genesen waren. Seit Donnerstag gilt die Bundes-Notbremse nicht mehr in Mainz.

Seitdem fällt die Testpflicht vor dem Friseurbesuch weg – auch wenn natürlich jeder zur Sicherheit einen Schnelltest machen kann. Kann keine Maske getragen werden (zum Beispiel bei der Bartpflege), muss weiterhin ein negativer Test vorliegen (oder ein Impf- oder Genesenennachweis). Außerdem reicht jetzt eine medizinische Maske, FFP2-Masken können aber weiterhin getragen werden. Zudem gilt das Abstandsgebot zwischen Kunden und die Pflicht zur Kontakterfassung.

Welche Regelungen gelten für Beschäftigte?

Für Beschäftigte gilt unabhängig von der Sieben-Tage-Inzidenz die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Danach darf eine Mindestfläche von zehn Quadratmetern für jeden im Raum befindlichen Beschäftigten nicht unterschritten werden. Sollte das nicht möglich sein, müssen andere Maßnahmen ergriffen werden (Lüftung oder Abtrennung zwischen den anwesenden Personen).

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