Ohne Abstand und Maske: So läuft jetzt der Clubbesuch

Fast eineinhalb Jahre lang schien ausgelassenes Feiern in Mainzer Clubs wegen der Corona-Krise unmöglich. Dank neuer Regeln kommt nun aber für viele Mainzer ein Stück Freiheit zurück. Doch nicht jeder kann jetzt nach Belieben feiern.

Ohne Abstand und Maske: So läuft jetzt der Clubbesuch

Neue Corona-Regeln in Rheinland-Pfalz machen es möglich: Seit Sonntag (12. September) kann in Mainzer Clubs und Diskotheken wieder beinahe so gefeiert werden wie vor der Pandemie. Doch wer nicht geimpft oder genesen ist, könnte schnell von der Party ausgeschlossen sein.

Wie der Club-Besuch jetzt wieder möglich ist

Möglich macht die neue Freiheit die 2G+-Regel. Außer Genesenen und Geimpften darf ein Teil des Party-Publikums nämlich auch nicht-immunisiert sein. Wie viele Ungeimpfte einen Club besuchen können, hängt nun von den unterschiedlichen Warnstufen ab. Diese berechnen sich aus verschiedenen Leitindikatoren (hier wird das System erklärt). Die Stadt Mainz befindet sich derzeit in Warnstufe 1. Das bedeutet: In den Club dürfen höchstens 25 Nicht-Immunisierte, der Rest der Clubbesucher muss geimpft oder genesen sein.

Die Obergrenze für Clubbesucher richtet sich nach der regulären Kapazität des Veranstaltungsortes. Sollte Mainz in Warnstufe 2 rutschen, dürften noch zehn Nicht-Immunisierte in den Club, bei Warnstufe 3 wären es nur noch fünf. Dafür dürfen im Club alle ohne Maske und Abstand feiern. Nicht-Immunisierte müssen vor dem Eintritt jedoch einen negativen Test vorlegen, zudem müssen die Veranstalter die Kontakte der Besucher erfassen und ein Hygienekonzept vorlegen. Alternativ könnten die Betreiber von Clubs auch je nach Warnstufe bis zu 250 Nicht-Immunisierte zulassen: Dann muss aber entweder auf Abstand oder mit Maske gefeiert werden.

Übrigens: Wer komplett auf 2G setzt und nur Geimpfte und Genesene in den Club lässt, hat keine weiteren Vorteile gegenüber dem 2G+-Modell. Außer, dass er nicht durchzählen muss, wie viele Getestete im Club sind.

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