2G auf dem Weihnachtsmarkt: Und was ist mit den Kindern?

Nur wer geimpft oder genesen ist, darf in diesem Jahr den Mainzer Weihnachtsmarkt besuchen - ein Corona-Test reicht nicht aus. Was bedeutet das für Kinder unter 12, die sich noch nicht impfen lassen können?

2G auf dem Weihnachtsmarkt: Und was ist mit den Kindern?

Seit heute steht fest: Der Weihnachtsmarkt in Mainz soll stattfinden – allerdings nur für Geimpfte und Genesene. Bei einigen Eltern wirft das Fragen auf: „Weihnachtsmärkte sind auch für Kinder und Jugendliche etwas Besonderes, die sind aber anscheinend in Mainz nicht willkommen“, schrieb eine Merkurist-Leserin und auch andere wunderten sich über die Regelung.

Denn noch sind Impfungen bei Kindern in Deutschland erst ab zwölf Jahren möglich. Für 9,2 Millionen Kinder unter zwölf Jahren gibt es noch keinen zugelassenen Impfstoff, das soll sich voraussichtlich erst Mitte Dezember ändern. Wird der Mainzer Weihnachtsmarkt also ein Markt für Erwachsene?

Nein. Grundsätzlich gilt laut Bundesregierung: „Für Personen, die nicht geimpft werden können und für Personen, für die keine allgemeine Impfempfehlung vorliegt, sind Ausnahmen von 2G und 2Gplus möglich, um eine Teilhabe zu ermöglichen.“ Da für Kinder unter 12 Jahren wie beschrieben noch keine Impfempfehlung vorliegt, greift für sie die 2G-Regel also nicht.

Und das bestätigt auch das Social-Media-Team der Stadt unter einem Facebook-Post zum Weihnachtsmarkt am Freitagabend. Auf die Frage „Und was ist mit den Kids?“ heißt es dort: „Bei Kindern unter 12 Jahren muss kein 2G-Nachweis erbracht werden.“

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