Universität und Unimedizin Mainz starten Covid-19-Studie

Verbreitung, Risikofaktoren und Folgen des Coronavirus sind Thema

Universität und Unimedizin Mainz starten Covid-19-Studie

Um mehr Erkenntnisse über das Covid-19-Virus zu sammeln, führt die Universitätsmedizin Mainz nun eine groß angelegte Studie mit 10.000 Teilnehmern durch. Die „Gutenberg Covid-19-Studie“ wird dafür mit der seit 2007 laufenden Gutenberg-Gesundheitsstudie (GHS) der Uni Mainz zusammengeführt.

Die GHS liefert seit zwölf Jahren Daten zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Augenerkrankungen, Stoffwechselerkrankungen sowie psychischen Erkrankungen. Die Probanden der GHS werden nun um Unterstützung gebeten, um auf die 10.000 Teilnehmer für die „Gutenberg Covid-19-Studie“ zu kommen. Für die Studie sollen die Probanden zweimal im Abstand von vier Monaten auf eine akute Corona-Infektion untersucht werden. Auch eine vorhandene Immunisierung soll getestet werden. Bei positiven Testergebnissen würden detaillierte Angaben abgefragt.

Wissenschaftsminister Konrad Wolf (SPD) misst der anlaufenden Studie große Bedeutung bei. Er sieht darin ein „zentrales Projekt zur Erforschung der Corona-Pandemie in Rheinland-Pfalz“. Zudem betont Wolf, dass es das Ziel der Gutenberg Covid-19-Studie sei, durch die große Bevölkerungsstichprobe umfangreiche Daten für den Gesundheitsbereich, die Wirtschaft, die Arbeitswelt und den Bildungsbereich zur Verfügung zu stellen. (mm/df)

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