Neue Regeln für den Mainzer Wochenmarkt

Wirtschaftsdezernentin Matz: „Bleiben Sie auf Distanz, halten Sie Abstand zu anderen Kunden.“

Neue Regeln für den Mainzer Wochenmarkt

Ab Freitag, den 3. April, gibt es auf dem Mainzer Wochenmarkt aufgrund der Corona-Krise einige Änderungen. So wird der Markt räumlich entzerrt und Stände werden neu platziert. Das gab die Stadt Mainz am Donnerstag bekannt.

Wirtschaftsdezernentin Manuela Matz (CDU) erläuterte nun die neuen Maßnahmen: „Wir haben weitere Neuplatzierungen und räumliche Entzerrungen in enger Abstimmung mit den Marktbeschickern auf den Weg gebracht. Die Gesundheit der Kunden, aber auch der Anbieter ist das höchste Gebot. Daher wollen wir die Gefahr von persönlichen Begegnungen mit zu großer Nähe strukturell vermeiden.“

Das Ordnungsamt wird an den kommenden Markttagen verstärkt auf dem Wochenmarkt Präsenz zeigen, auch die Marktverwaltung behält das Geschehen im Blick. „Sämtliche Umplatzierungen wurden unter Beachtung einer größtmöglichen Barrierefreiheit geplant, sodass nach Möglichkeit auf Kabelbrücken und Matten verzichtet werden kann“, so Marktmeister Thomas Krebs.

Hier die konkreten Maßnahmen im Überblick:

1. Die ursprünglich auf dem Liebfrauenplatz platzierten Metzgerei- und Feinkostwagen sind auf der Theaterseite des Gutenbergplatzes analog der Aufstellung während des Weihnachtsmarktes umgestellt.

2. Die ursprünglich auf dem Liebfrauenplatz platzierten Käse- und Bäckereiwagen sowie ein Gemüse- und Obststand vom Marktplatz bieten ihre Waren nun auf der Denkmalseite des Gutenbergplatzes an.

3. Auf den bisherigen (derzeit ungenutzten) Flächen der Außenflächen von „Wilma Wunder“ und „Extrablatt“ werden zwei Obststände neu platziert.

4. In den Buchten des Höfchens sind Gemüsestände (Spargel), Gärtnereiprodukte und italienische Spezialitäten zu finden.

5. Der Bäckereistand aus dem Fahnenkarreé wurde ebenfalls in den Bereich des Höfchens versetzt.

6. Der Feinkoststand im Fahnenkarreé wurde an die rückwärtige Hauswand verschoben.

7. Die beiden Gemüsestände im oberen Teil des Marktgeländes wurden gedreht und stehen Rücken an Rücken, um ungehinderte Anstelloptionen für Besucher/innen zu gewährleisten.

8. Der Gemüse- und Obststand auf dem Markt wurde auf die Hälfte verkleinert und mit dem Rücken zur Heunensäule platziert.

9. Auf dem Markt / Übergang Liebfrauenplatz wurde ein Obststand entfernt, alle weiteren Stände im Übergang zum Liebfrauenplatz wurden verkürzt und an die Hausfronten zurück gesetzt.

10. Die verbleibende Wagenreihe auf dem Liebfrauenplatz (mit Beet im Rücken: Wild, Käse und Fisch) wurden soweit wie möglich an das Blumenbeet versetzt.

11. Die zweite verbleibende Wagenreihe auf dem Liebfrauenplatz steht mit dem Rücken zur Laufrichtung und verkauft Wurst, Fisch, Brot und Brotaufstriche sowie Delikatessen. Die Aufstellung wurde großzügig geplant.

12. Im Bereich des Gutenbergmuseums stehen nun zwei Gärtnereien, ein Essig- und Ölstand sowie ein Gemüsestand.

Weitere Maßnahmen nicht ausgeschlossen

Das künftige Geschehen auf dem Markt nach dieser Neuordnung werde von der Marktverwaltung weiterhin genau beobachtet, betont Dezernentin Manuela Matz. „So wie wir auf die Entwicklungen vom letzten Wochenende umgehend mit weiteren Entzerrungsmaßnahmen reagiert haben, bleibt unser Blick weiterhin geschärft. Es ist eine komplett neue Situation, daher handelt es sich um ein permanent zu hinterfragendes System mit möglichen weiteren Nachjustierungen.“

Der Mainzer Wochenmarkt versorge die Bürger auch unter diesen veränderten Umständen weiterhin mit frischen Lebensmitteln. „Klar ist aber auch: Ohne die Mithilfe aller Mainzer wird es nicht funktionieren. Daher erneut mein Appell: Halten Sie sich bitte auch beim Einkauf an die wichtigen Spielregeln. Bleiben Sie auf Distanz, halten Sie Abstand zu anderen Kunden, all dies dient unser aller und Ihrer Gesundheit“, so Matz. (ts)

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