Bei unterschiedlicher Inzidenz in Mainz und Wiesbaden: Welche Maske brauche ich in Linie 6?

Weil die 7-Tage-Inzidenzen in Mainz und Wiesbaden aktuell bei über 100 liegen, dürfen Fahrgäste in Bussen und Bahnen keine OP-Masken mehr tragen. Doch welche Regeln gelten in der Gemeinschaftslinie 6, wenn eine Stadt auf unter 100 fällt?

Bei unterschiedlicher Inzidenz in Mainz und Wiesbaden: Welche Maske brauche ich in Linie 6?

Wer von Mainz nach Wiesbaden fahren will, kann dafür unter anderem in die Buslinie 6 einsteigen. Sie pendelt als Gemeinschaftslinie der beiden Verkehrsgesellschaften ESWE Verkehr und Mainzer Mobilität zwischen den beiden Städten.

Seit Samstag (24. April) dürfen auch die Fahrgäste dieser Linie aufgrund der beschlossenen Bundes-Notbremse keine OP-Maske mehr tragen. Im neuen Infektionsschutzgesetz steht, dass in Bussen und Bahnen eine FFP2- oder vergleichbare Maske (KN95- oder N95) getragen werden muss, wenn die 7-Tage-Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen bei über 100 liegt. Aktuell liegt Mainz bei 194 und Wiesbaden bei 187. Welche Regel gilt aber in der Linie 6, wenn der Wert nur in einer Stadt auf unter 100 fällt?

„Für die Gemeinschaftsbuslinie 6 klären wir im direkten Gespräch, wie wir hier bei Kontrollen an Tagen von erhöhten Inzidenzwerten künftig vorgehen werden“, sagt Christian Giesen, Sprecher von ESWE Verkehr, dazu. „Denkbar - jedoch noch nicht entschieden - ist, dass hier jeweils der höhere Standard – auch aus Sicherheits- und Infektionsschutzgründen – gilt.“

Die Fahrausweisprüfer würden in dieser besonderen Situation „sicher mit viel Fingerspitzengefühl an die Kontrollen rangehen“, sagt Giesen. Die endgültige Entscheidung dazu falle aber wohl noch in dieser Woche.

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