Wie reagiert die Mainzer Mobilität auf die Lockerungen?

Mainzer Mobilität beobachtet Auslastung

Wie reagiert die Mainzer Mobilität auf die Lockerungen?

Seit heute, dem 20. April, sind erste Lockerungen in der Corona-Krise in Kraft getreten. Geschäfte bis zu einer Größe von 800 Quadratmetern dürfen wieder öffnen, Eisdielen Eis verkaufen und auch die Regelungen für Sportstätten wurden gelockert - das öffentliche Leben findet mit Einschränkungen langsam wieder statt (wir berichteten). Viele Leser fragen sich deshalb, wie die Mainzer Mobilität (MM) auf die Lockerungen reagiert.

Eine Fahrplananpassung ist für die nächsten Tage noch nicht geplant. Das erklärt Michael Theurer, Pressesprecher der MM auf Merkurist-Anfrage. „Wir beobachten die Auslastung der Fahrzeuge ständig. Fall es nötig sein sollte, werden wir natürlich gegensteuern und den Fahrplan wieder ausweiten.“ Bis jetzt sei das aktuelle Angebot in den meisten Fällen aber ausreichend. Falls Fahrgäste feststellen, dass einzelne Verbindungen besonders ausgelastet sind, sollen sie sich an die MM wenden, so Theurer.

Der verkürzte Fahrplan gilt seit dem 14. April (wir berichteten). Seitdem verkehren einige Linien nach dem Sonntagsfahrplan, die Linien 58, 71 und 78 wurden eingestellt. Weitere Veränderungen sind am 20. April in Kraft getreten: So fährt die Linie 6 montags bis freitags in der Zeit von 4 bis 21 Uhr wieder nach dem regulären Fahrplan. Ab 21 Uhr und bis 1 Uhr fährt die Linie – wie bisher – nur auf der Strecke Wiesbaden – Mainz/Hauptbahnhof. Auch auf den Linien 28 und 33 gelten grundsätzlich wieder die regulären Fahrpläne mit Ausnahme der an Schultagen stattfindenden Fahrten.

Auf der Webseite der MM findet Ihr alle Änderungen zusammengefasst. (rk)

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