Schott AG liefert zwei Milliarden Fläschchen für Impfstoff

Über Herstellungsort wird noch beraten

Schott AG liefert zwei Milliarden Fläschchen für Impfstoff

Mit der Herstellung und Lieferung von Pharmafläschchen will die Schott AG Pharma-Unternehmen in der Corona-Krise unterstützen. Das teilt der Mainzer Spezialglashersteller am Freitag mit.

So hat das Unternehmen Lieferabkommen getroffen, auch mit Teilnehmern der „Operation Warp Speed“, die von der US-Regierung ins Leben gerufen wurde. Mit dieser soll die Entwicklung eines Impfstoffs vorangetrieben werden. Die Fläschchen sollen für zwei Milliarden Impfungen ausreichen. Ob sie in den USA oder in Deutschland hergestellt werden, darüber wird derzeit noch beraten.

Die Fläschchen bestehen aus Borosilikatglas Typ I, das sehr beständig gegen Temperaturen und Chemikalien ist. Es wurde das erste Mal 1887 von Otto Schott hergestellt. Laut der Schott AG ist dieses Glas besonders gut für den Transport des Impfstoffes geeignet, da es Reaktionen zwischen Behältnis und Impfstoff verhindert. So werde die Wirkungsweise nicht vermindert, heißt es in der Pressemitteilung.

Das Mainzer Unternehmen stellt über elf Milliarden Pharmaverpackungen pro Jahr her. In den vergangenen Monaten hat das Unternehmen nach eigenen Angaben 350 Millionen Euro in die Erweiterung seiner Produktionskapazität investiert. (ts)

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