ÖDP fordert Maskenpflicht in Mainz

Stadt soll Organisation übernehmen

ÖDP fordert Maskenpflicht in Mainz

Die ÖDP (Ökologisch-Demokratische Partei) fordert die Einführung eines Mund-und-Nasen-Schutzes für Supermärkte, Verkaufsstellen sowie für den Wochenmarkt, den öffentlichen Nahverkehr und alle anderen Orte in Mainz, an denen es Publikumsverkehr gibt.

Wie die Mainzer ÖDP-Politikerin Dagmar Wolf-Rammensee laut einer Pressemitteilung sagt, wäre ein entsprechender Erlass eine Option. Zumindest sollte dies aber freiwillig eingeführt werden. Nach Auskunft vieler Ärzte würden auch diese einfachen Masken gegen die Verbreitung von Viren helfen, wenn man selbst Träger sei. „Eine sinnvolle Maßnahme, da viele nicht wissen, dass sie möglicherweise infiziert sind und eine solche Atemschutzmaske eine Ansteckung durch Tröpfenübertragung deutlich erschwert“, so Dagmar Wolf-Rammensee.

Die ÖDP begrüßt daher ausdrücklich alle Aktionen, wie zum Beispiel von Mode-Designerin Anja Gockel, bei der ehrenamtlich solche einfachen Masken genäht werden. Wer diese Maßnahme für sich selbst umsetzen möchte, findet im Internet viele Näh-Anleitungen, heißt es in der Mitteilung. Die Stadt müsse außerdem die Organisation übernehmen.

„Wir merken aber aufgrund des jetzigen Engpasses ausdrücklich an, dass die hochwertigen FFP-Schutzmasken derzeit den Krankenhäusern und anderen sozialen Einrichtungen vorbehalten sein sollten“, so die ÖDP. Darüber hinaus regt die ÖDP-Stadtratsfraktion mit Blick auf das sich abzeichnende Gedrängel in den Einkaufsmärkten insbesondere vor den Osterfeiertagen an, gesonderte Zeitfenster bei den Öffnungszeiten einzurichten. Während dieser Zeitfenster sollen dann Senioren und Risikogruppen einkaufen können. (df)

Logo