Kleinunternehmen und Freiberufler können nun Zuschüsse beantragen

Wegen der Covid-19-Pandemie stehen auch der Wirtschaft harte Zeiten bevor. Nun können Kleinunternehmen und Freiberufler Zuschüsse beantragen. Wie das geht, erfahrt Ihr hier.

Kleinunternehmen und Freiberufler können nun Zuschüsse beantragen

Die Corona-Krise hat nicht nur gravierende Auswirkungen auf den Alltag vieler Menschen, auch die Wirtschaft bekommt die Folgen stark zu spüren. Die Bundesregierung hat darauf nun reagiert und stellt gemeinsam mit den Ländern mehrere Milliarden Euro bereit, um Unternehmen finanziell zu unterstützen und Arbeitsplätze zu sichern. Seit Montag (30. März) können nun Zuschüsse beantragt werden.

Antragsberechtigt sind Solo-Selbstständige, Freiberufler sowie Unternehmen mit bis zu zehn Beschäftigten. Mit den Zuschüssen soll akuter Liquiditätsbedarf für drei Monate gedeckt werden, das heißt, das Geld kann zum Beispiel für die Begleichung der Miete oder von Rechnungen verwendet werden. Nicht gedacht sind die Zuschüsse für Investitionen wie das Anschaffen neuer Maschinen. Unternehmen mit bis zu fünf Beschäftigten können bis zu 9000 Euro, Unternehmen mit sechs bis zehn Beschäftigten bis zu 15.000 Euro erhalten. Die Zuschüsse müssen nicht zurückgezahlt werden.

Die Antragsformulare können über die Internetseiten der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB), des Wirtschaftsministeriums, der Industrie- und Handelskammern sowie Handwerkskammern heruntergeladen werden. Die Mitarbeiterzahl berechnet sich nach Vollzeitäquivalenten, nicht nach Köpfen. Anträge nimmt ausschließlich die ISB per E-Mail CSH@isb.rlp.de, postalisch oder per Fax unter 06131/61721159 an.

Hilfen für Unternehmen mit mehr Mitarbeitern

Der rheinland-pfälzische Wirtschaftsminister Volker Wissing (FDP) verweist mit Blick auf Unternehmen mit mehr als zehn Beschäftigten auf den ergänzenden „Zukunftsfonds Starke Wirtschaft Rheinland-Pfalz“. „Wir ergänzen hier mit unbürokratisch zu vergebenden, günstigen Sofortdarlehen das Programm des Bundes auf sinnvolle Art und Weise und erweitern die Liquiditätshilfen für Unternehmen mit bis zu 30 Mitarbeitern“, sagte Wissing. Die Sofortdarlehen können über die Hausbanken beantragt werden (wir berichteten). (rk)

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