Eulchen-Brauerei braut das „Mainzer Rettungsbier“

Mainzer halten zusammen. Das zeigt jetzt auch die Eulchen-Brauerei: Die Inhaber brauen ab sofort ein „Mainzer Rettungsbier“. Was dahinter steckt.

Eulchen-Brauerei braut das „Mainzer Rettungsbier“

Die Corona-Krise hat auch die Mainzer Gastronomie hart getroffen. Viele Betreiber sind aber kreativ geworden und haben auf Lieferdienste und Abhol-Angebote umgestellt. Auch die Mainzer „Eulchen“-Brauerei ist von der Krise betroffen. Doch die Inhaber wollen helfen und brauen nun das „Mainzer Rettungsbier“.

„Als inhabergeführte Privatbrauerei sitzen wir mit im Boot. Wir können den Kopf nicht einfach in den Sand stecken und auf versprochene Hilfskredite warten, welche im Zweifelsfall die meisten Gastronomien zu spät erreichen werden“, sagen die Inhaber Philip Vogel und Leonidas Lazaridis. Sie wollen alles dafür tun, dass es so viele Gastronomie-Betriebe wie möglich auch nach der Corona-Krise noch geben wird. Die Idee: Mit ihrem Rettungsbier wollen sie die Gastronomen unterstützen.

„Jede Gastronomie bekommt ihre eigene Flasche mit ihrem Logo, so könnt Ihr zu Hause ein Stück Eurer Lieblingslocation genießen und an die Besuche vor und nach dieser Krise denken. Abgefüllt wird unser neues Eulchen-Kellerbier – welches wir exklusiv für diese Aktion gebraut haben.“ Das Bier soll ein süffiges, spritziges, fein-herbes, naturtrübes Kellerbier sein. Der Preis ist an ein frisch gezapftes Eulchen angelehnt und macht es deshalb möglich, „die Hälfte der Einnahmen direkt in den Rettungstopf zu packen und unter allen teilnehmenden Gastronomen aufzuteilen“, so die Geschäftsführer.

Das neue Rettungsbier wird voraussichtlich Ende April, Anfang Mai abgefüllt werden. Kunden können es dann an mehreren Tagen direkt in der Brauerei abholen. (df)

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