Diese Hygiene-Auflagen gelten in Freibädern

Die Temperaturen steigen, der Sommer rückt näher: Zeit für einen Besuch im Freibad! Doch der läuft in diesem Jahr etwas anders ab.

Diese Hygiene-Auflagen gelten in Freibädern

Auf einen Besuch im Freibad muss trotz Corona-Krise nicht verzichtet werden. Die Landesregierung hat vor zwei Wochen bekannt gegeben, dass die Bäder am Mittwoch (27. Mai) öffnen dürfen (wir berichteten). Beim Besuch müssen aber strenge Hygiene-Auflagen eingehalten werden. Wie die aussehen, erfahrt Ihr hier.

Die oberste Regel: Abstand halten. Dafür muss der Zutritt zum Bad geregelt werden. Es darf sich auf einer Fläche von 800 Quadratmetern maximal eine Person pro zehn Quadratmeter aufhalten. Bei mehr als 800 Quadratmeter Nutzfläche ist es eine Person pro zwanzig Quadratmeter. Einzelne Bereiche im Freibad müssen klar voneinander getrennt werden, um eine Gruppenbildung zu vermeiden. Umkleiden, Sanitäranlagen und Kiosk müssen durch ein Wegekonzept von den übrigen Bereichen getrennt werden. Soweit möglich, soll hier eine Einbahnregelung eingerichtet werden. Die Landesregierung empfiehlt zudem, Flächen für Familien speziell auszuweisen.

Im Becken muss der Mindestabstand eingehalten werden; dies wird durch den Bademeister beaufsichtigt. Bahnen im Schwimmerbecken müssen durch Leinen getrennt werden. Warteschlangen und Ansammlungen, zum Beispiel vor den Zugängen zum Becken oder am Kiosk, sollen vermieden werden. Wartebereiche sollen mit Abstandsmarkierungen gekennzeichnet werden.

Duschen und Umkleidekabinen dürfen nur von Einzelpersonen oder gemeinsam mit Familienmitgliedern genutzt werden. Die Räume müssen zudem dauerhaft belüftet werden. Dampfräume und Saunen dürfen nicht in Betrieb genommen werden. Beim Betreten des Bades müssen die Gäste ihre Hände waschen oder desinfizieren. Zudem müssen sie ihre Kontaktdaten zur Verfolgung möglicher Infektionsketten hinterlassen. Diese werden nach vier Wochen gelöscht.

Weitere Informationen findet Ihr hier. (mm)

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