Gastronomie: Keine Testpflicht mehr für frisch Geimpfte und Genesene

Änderung gilt ab Freitag

Gastronomie: Keine Testpflicht mehr für frisch Geimpfte und Genesene

Große Corona-Änderung in Rheinland-Pfalz: Künftig müssen sich auch Personen nicht mehr testen lassen, die vor kurzem doppelt geimpft wurden, genesen sind oder die nach einer doppelten Impfung genesen sind. Das gab Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) am Dienstag bekannt. Bisher galt die Befreiung nur für Geboosterte.

Die neue Regelung gilt, wenn die Impfung oder Genesung weniger als drei Monate zurückliegt. „Damit erweitern wir die Ausnahmeregelung, die aktuell für Personen mit Booster-Impfung gilt“, so Dreyer nach einem Gespräch mit Vertretern der IHK, der HWK und dem DEHOGA.

Die derzeit geltende 29. Corona-Bekämpfungsverordnung soll über eine Änderungsverordnung diese Ausnahmen von der 2G-Plus-Regelung für die Gastronomie aufnehmen und am Freitag (14. Januar) in Kraft treten. Dabei orientiere sich die Landesregierung an den gemeinsam vereinbarten Quarantäne-Regelungen der letzten Ministerpräsidenten-Konferenz. Am Freitag wird im Bundesrat über die bundesweite Schutzmaßnahmen-Änderungsverordnung abgestimmt, die ebenfalls Menschen, die vor nicht länger als drei Monaten doppelt geimpft wurden oder genesen sind, mit geboosterten Menschen gleichstellt.

Zudem tauschten sich Ministerpräsidentin, Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt (FDP) und Gesundheitsminister Clemens Hoch (SPD) über Wirtschaftshilfen sowie die neue Überbrückungshilfe IV aus, die seit Dienstag beantragt werden kann. Diese bietet Unternehmen, die weiterhin von coronabedingten Einschränkungen betroffen sind, ab Januar bis zunächst März 2022 finanzielle Unterstützung. „Da die erweiterten Zugangsbeschränkungen, etwa für den Einzelhandel und für die Gastronomie, einen zusätzlichen Kontrollaufwand erfordern können, berücksichtigt der Bund im Rahmen der Überbrückungshilfe IV entsprechende Sach- und Personalkosten“, so Dreyer.

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