Eltern schicken Sohn (7) mit gefälschtem Testzertifikat in Schule

Ermittlungen gegen Eltern

Eltern schicken Sohn (7) mit gefälschtem Testzertifikat in Schule

An einer Schule in Stadecken-Elsheim ist ein siebenjähriger Schüler mit einem gefälschten Testzertifikat aufgeflogen.

Der Vorfall ereignete sich am Mittwoch. Wie die Mainzer Polizei mitteilt, kam es an der Schule zu einem Streit zwischen dem Lehrpersonal und den Eltern des Siebenjährigen. Die Eltern verweigerten den Test in der Schule und legten stattdessen ein Testzertifikat vor. Als der aufgedruckte QR-Code abgescannt wurde, führte dies dann nicht, wie eigentlich erwartet, zu den entsprechenden Verifizierungsdokumenten. Daraufhin verständigten die Lehrer die Polizei.

Als die Polizei an der Schule eintraf, waren die Eltern mit ihrem Kind aber nicht mehr anzutreffen. Eine Lehrerin sagte gegenüber der Polizei aus, dass die Mutter des Kindes einen Impfpass vorgelegt hätte, der aus sehr dünnem Papier bestand. Dies sei ihr bereits merkwürdig vorgekommen.

Da das Herstellen sowie Nutzen gefälschter Impfausweise und Testzertifikate eine Straftat darstellt, ermittelt die Polizei nun gegen die Eltern. Zudem gibt die Polizei an, dass es aktuell immer häufiger vorkomme, dass Impfausweise sowie Testzertifikate gefälscht und dann auch im Mainzer Umland in Umlauf gebracht werden.

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