Sport: Was jetzt in Mainz gilt

Seit Mittwoch gilt in Rheinland-Pfalz die 22. Corona-Bekämpfungsverordnung. In ihr ist auch festgelegt, was von nun an im Sportan erlaubt ist. Wir haben genauer unter die Lupe genommen, welche Regeln jetzt für Mainz gelten.

Sport: Was jetzt in Mainz gilt

Bei 61 liegt die aktuelle Sieben-Tage-Inzidenz in Mainz, so meldet es das Gesundheitsamt Mainz-Bingen (Stand vom 2.6., 10:24 Uhr). Im Vergleich zu gestern ist sie damit um 10 Punkte gestiegen, liegt aber noch weit unter der wichtigen Marke von 100. Gruppensport und Indoortraining wird somit wieder möglich, wenn auch unter bestimmten Auflagen. Wir sagen euch, was ihr nun beachten müsst.

Gruppensport

Im Freien sowie in öffentlichen und privaten Sportanlagen ist es prinzipiell wieder erlaubt, gemeinsam mit bis zu zehn Personen aus verschiedenen Hausständen Sport zu treiben. Ausgenommen von dieser Beschränkung sind je ein Trainer sowie geimpfte und genesene Personen. Zwischen Personen verschiedener Hausstände muss jedoch ein Abstand von mindestens drei Metern eingehalten werden. Außerdem besteht die Pflicht zur Kontakterfassung, in überdachten Anlagen zusätzlich die Testpflicht. Pro Person müssen 20 Quadratmeter Platz vorgesehen sein. Unter diesen Voraussetzungen dürfen etwa auch Fitnessstudios und Tanzschulen öffnen. Kletterparks, Minigolfplätze und ähnliche Einrichtungen im Freien dürfen unter den Regeln ebenfalls öffnen.

Kinder

Personen bis 14 Jahre dürfen sogar in Gruppen mit maximal 25 Kindern gemeinsam trainieren (plus Trainer). Zwischen mehreren Gruppen müssen Abtrennungen für ausreichenden Abstand sorgen.

Zuschauer

Zuschauer sind nicht erlaubt. Nur bei Minderjährigen dürfen Verwandte ersten und zweiten Grades anwesend sein.

Hygiene

Gemeinschaftsräume, beispielsweise Umkleiden, Duschen und Toiletten, dürfen nur einzeln genutzt werden. Die Betreiber müssen ein Hygienekonzept vorhalten. Während der Sportausübung muss keine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden, außerhalb der sportlichen Betätigung besteht jedoch Maskenpflicht.

Schwimmbäder

Freibäder und Badeseen dürfen öffnen, wenn sie die sonst übliche Besucherhöchstzahl um die Hälfte reduzieren. Auch hier besteht die Pflicht zur Kontakterfassung. Gleiches gilt für Saunen.

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