Charity-Initiative aus Mainz wird bundesweit ausgeweitet

Eine in Mainz gestartete Charity-Aktion sammelt bei Tennis-Turnieren Spenden für krebskranke Kinder. Nach großem Erfolg in Rheinland-Pfalz wird die Initiative nun bundesweit ausgeweitet.

Charity-Initiative aus Mainz wird bundesweit ausgeweitet

Eine in Mainz gestartete Charity-Initiative namens „Coins-to-beat-Cancer“ wird jetzt in ganz Deutschland ausgerollt. Das teilen der Initiator und Projektleiter Hans Beth, der Turnierdirektor der mattes.MAINZ OPEN ist, und der Deutsche Tennisbund (DTB) mit. Unter dem Motto „Sport tut gut- Sport tut Gutes“ werden bei Tennis-Turnieren Spenden für Kinderkrebsstationen gesammelt.

Die Idee stammt von Beth selbst, einem ehemaligen Basketballer. „Vor einigen Jahren kam mit dieser Aktion bei verschiedenen Basketball-Events großartige Summen zusammen – wieso also nicht auch sportübergreifend im Tennis Gutes tun?“, dachte sich der heutige Tennisturnierdirektor.

In den vergangenen drei Jahren lief bereits ein Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit den Tennisverbänden Rheinland-Pfalz und Rheinhessen. Mehr als 20 Turniere und Vereine beteiligten sich und sammelten insgesamt rund 35.000 Euro für Kinderkrebsstationen.

Von Mainz nach ganz Deutschland

Nachdem Beth die Initiative bei der Veranstaltertagung des DTB in Augsburg vorgestellt hatte, sagten vier weitere Turniere und Vereine ihre Teilnahme für das Jahr 2026 zu. Darunter sind Eintracht Frankfurt, der TC Mauritz Münster, der Tennis-Club Bamberg 1882 und der TC Hechingen.

Die Aktion erhält auch Unterstützung vom DTB. „Diese Initiative hat das Potential, in ganz Tennis-Deutschland verankert zu werden und damit auch die gesellschaftliche Verantwortung unserer Vereine und Verbände aufzuzeigen“, sagt Veronika Rücker, Vorstand des DTB. Auch Prof. Dr. Dennis Heitmann, Turnierdirektor der Münster Indoors, zeigte sich überzeugt: „Jedes Jahr erkranken zahlreiche Kinder und Jugendliche an Krebs – eine Diagnose, die das Leben der Betroffenen und ihrer Familien von einem Moment auf den anderen grundlegend verändert. Die Kinderkrebshilfe leistet hierbei unverzichtbare Arbeit.“

Idee stammt aus dem Basketball

Die Idee für die Aktion ist, dass Spender die Münzen aus ihrem Geldbeutel in einen Spendentopf werfen. Inspiriert wurde die Initiative durch eine 14-jährige Basketballerin aus Kirchheim an der Teck.

Sie hatte bereits 2017 bei einem Heimspiel der „Kirchheim Knights“ die Zuschauer zum Spenden aufgerufen. Unter dem Motto „Großer Lederball infiziert kleine Filzkugel“ wurde das Konzept erfolgreich auf den Tennissport übertragen.