„Alexander the Great“ bittet um Unterstützung

Die Clubszene in Mainz leidet unter der Pandemie - auch der Rockclub „Alexander the Great“. Nun bittet dieser seine Gäste um Unterstützung.

„Alexander the Great“ bittet um Unterstützung

Die Corona-Krise trifft den Einzelhandel, die Gastronomie und die Clubszene in Mainz hart. Auch der Rockclub „Alexander the Great“ (ATG) hat mit den Auswirkungen der Pandemie zu kämpfen. Nun bitten sie ihre Gäste um Unterstützung.

Seit Anfang Juli können Patenschaften für das ATG übernommen werden. Bis zur Wiedereröffnung können die Paten den Club so monatlich finanziell unterstützen - mit einem selbst gewählten Betrag per Dauerauftrag oder PayPal. „Wir bauen hier keine Abofalle. Sollte das nicht klappen oder ihr vergesst, zu kündigen: einfach melden. Dann kommt das Geld zurück. Wir nehmen keinen einzigen Euro, der nicht für uns bestimmt ist“, so das ATG auf seiner Webseite. Paten, die einen Screenshot vom Dauerauftrag schicken, werden dann in einen exklusiven Paten-Club aufgenommen und bekommen ein persönliches Dankeschön.

Das „Rettungsgeld“ habe den Club für ein paar Wochen über Wasser halten können. „Den Rest haben wir mit Erspartem bestritten, was mittlerweile aufgebraucht ist. Nun gibt es keine Unterstützung mehr, weil Clubs ja mit Auflagen theoretisch wieder öffnen könnten.“ Praktisch passten aber mit den Auflagen so wenige Gäste ins ATG, dass es unrealistisch sei, kostendeckend zu arbeiten. „Um die laufenden Kosten wie Pacht und Nebenkosten wie Wasser und Müllabfuhr, Strom, Versicherungen, Reinigung und Wartungen, Notgehälter für das Team und Lohnnebenkosten zu decken, möchten wir Euch darum bitten, uns unter die Arme zu greifen.“

Das Team wisse nicht, wie sich die Pandemie entwickle und wie über die Auflagen entschieden werde. „Das geht alles auf Sicht und ohne langfristige Planung. Deshalb wäre es auch Quatsch, einmal Geld einzusammeln, weil wir nicht wissen, ob wir einen oder fünf Monate Hilfe brauchen. Da der Club aber unser Leben bedeutet, hoffen wir darauf, in einigen Wochen oder Monaten wieder für Euch da sein zu dürfen“, schreibt das ATG zu der Aktion.

Abschließend wendet sich das Team noch einmal direkt an die Gäste: „Wir werden Euch das niemals in bar zurückzahlen können und wir wissen auch nicht, ob wir diese Krise überleben. Ihr wart uns immer liebe Gäste und wir wären froh, Euch hoffentlich in nicht mehr so ferner Zukunft wieder begrüßen zu können. Unser Dank werden noch geilere Partys und noch fettere Konzerte sein.“

Wer das ATG unterstützen möchte, findet weitere Infos auf der Webseite des Clubs. (mo)

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