Feuer am Mainzer „Weltladen“: Polizei ermittelt wegen Brandstiftung

Nachdem ein Sperrmüllhaufen in der Christofsstraße brannte, griff das Feuer auf ein anliegendes Geschäft über. Die Polizei ermittelt nun, ob der Brand absichtlich gelegt wurde.

Feuer am Mainzer „Weltladen“: Polizei ermittelt wegen Brandstiftung

Rund eine Woche, nachdem der Mainzer „Weltladen Unterwegs“ in der Christofsstraße 9 bei einem Brand schwer beschädigt worden ist, laufen die Ermittlungen der Polizei weiter. Am vergangenen Freitag (4. Februar) hatte ein Sperrmüllhaufen vor dem Geschäft in der Mainzer Altstadt in den frühen Morgenstunden gebrannt (wir berichteten). Das Feuer beschädigte Teile des Laden-Schaufensters und griff auf Teile des Geschäfts über.

In dieser Woche nun meldeten sich die Betreiber des Weltladens via Facebook zu Wort. „Obwohl der Brandschaden zum Glück überschaubar ist, verursachte die starke Rauch- und Rußentwicklung Sachschäden im ganzen Ladenbereich“, teilten sie mit. „Auch die gesamte Ware muss entsorgt werden.“ An der Eingangstür des Geschäfts hängt außerdem ein Zettel – demnach bleibt der Weltladen bis auf unbestimmte Zeit geschlossen.

Ermittlungen laufen

Schon seit vergangener Woche ermittelt die Polizei, wie es zum Brand in der Christofsstraße kommen konnte. Am Brandmorgen waren Einsatzkräfte der Kriminalpolizei vor Ort. Wie ein Polizeisprecher nun gegenüber Merkurist erklärt, ermitteln Beamte derzeit wegen Brandstiftung in dem Fall. „Es ist davon auszugehen, dass es sich in diesem Fall um Brandstiftung handelt“, sagt der Sprecher.

Ob der oder die Täter aber wirklich den Weltladen bei ihrer Brandstiftung im Auge hatten, sei noch unklar. Der Sprecher weiter: „Es könnte auch sein, dass lediglich der Sperrmüllhaufen angezündet werden sollte und der Brand dann unbeabsichtigt übergegriffen hat.“

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