Das ist der OB-Kandidat der Mainzer Grünen

Stadtrat und Kreisvorstand entscheiden einstimmig

Das ist der OB-Kandidat der Mainzer Grünen

Nun stellen auch die Mainzer Grünen ihren Kandidaten für die Oberbürgermeisterwahl im nächsten Jahr vor: Sie schicken Christian Viering ins Rennen. Das haben Stadtratsfraktion und Kreisvorstand am gestrigen Abend einstimmig entschieden.

Der 38-Jährige ist gelernter Chemikant und hat seit 2014 das Amt des freigestellten Betriebsrats beim Pharmakonzern Boehringer Ingelheim inne. In seiner Freizeit engagiert er sich als Mitglied der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IGBCE) und sitzt als Vertreter der Fanabteilung im Aufsichtsrats des 1. FSV Mainz 05.

Bei seiner Kandidatur seien Viering zwei Themen besonders wichtig: Die soziale Frage und die Bekämpfung des Klimawandels. „Das sind zwei Seiten derselben Medaille“, sagt der OB-Kandidat am Samstag bei einer Pressekonferenz. Die sozial Schwächeren seien als erstes von veränderten Wetterbedingungen betroffen. Gerade sie wolle er deshalb im Kampf gegen den Klimawandel unterstützen. Mainz müsse zudem familienfreundlicher werden und den Grundstein für gute Arbeitsplätze legen. „Ich kann diese Stadt in den nächsten acht Jahren bei ihren großen Herausforderungen führen. Und ich kann auch diesen Wahlkampf gewinnen“, versichert der OB-Kandidat der Grünen.

Seine Partei-Kollegin Katharina Binz (Familien-, Frauen-, Kultur- und Integrationsministerin sowie stellvertretende Ministerpräsidentin von RLP) zeigt sich ebenfalls überzeugt von Viering: „Er bringt wahnsinnig viel politische Erfahrung mit.“ In seinen zehn Jahren als Mitglied des Mainzer Stadtrats habe er unter Anderem drei Koalitionsverträge der Ampel-Koalition mitverhandelt. Außerdem habe er bereits Erfahrungen als Partei- und Kreisvorsitzender der Grünen gesammelt und sei ein „Brückenbauer“.

Viering ist 2008 nach Mainz gezogen und wohnt inzwischen gemeinsam mit seiner Frau in der Neustadt. Mit der Verkündung seiner Kandidatur gibt es bereits fünf Kandidaten für die Nachfolge von Michael Ebling (SPD): die SPD-Politikerin Mareike von Jungenfeld, die CDU-Politikerin Manuela Matz, der FDP-Politiker Marc Engelmann, der Parteilose Nino Haase und Grünen-Politiker Christian Viering.

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