In Weisenauer Scheck-In-Center hat das Restaurant „Lafondue“ eröffnet, das auf traditionellen chinesischen Feuertopf, auch Hot Pot genannt, spezialisiert ist. Geführt wird es von Leo Wang, der am selben Standort bereits das „Osakii Pan Asian Restaurant“ betreibt.
Gemeinsam kochen am Tisch
Wie der Inhaber im Gespräch mit Merkurist erklärt, werden beim Hot Pot die Zutaten von den Gästen am Tisch gegart – in einem gemeinsamen Topf. Fleisch, Gemüse oder Nudeln müssen nur für wenige Sekunden in die kochende Brühe getaucht werden. „Der verwendete Szechuan-Pfeffer ist sehr würzig, es wird also traditionell scharf gegessen beim chinesischen Fondue “, sagt Wang. Aber es gebe auch mildere Varianten wie bei dem in der Mitte geteilten Yin-Yang-Topf.
Der Ursprung des Hot Pots in der chinesischen Provinz Szechuan sei über tausend Jahre alt und gehe auf Seefahrer zurück, erzählt Wang. Diese hätten auf ihren Schiffen oft nur einen Topf gehabt, in den sie alles Verfügbare gaben und kräftig würzten.
Beim Mainzer „Lafondue“ sind die Zutaten quasi unbegrenzt – sie werden selbst ausgewählt und portionsweise bezahlt. „Ein Vorteil ist, dass das Essen immer warm ist und man jederzeit nachbestellen kann“, so der 55-Jährige Inhaber. Für einen möglichst authentischen Geschmack, bezieht Wang die Zutaten von einer Firma aus der chinesischen Metropole Chongqing.
Erweiterung im Weisenauer Scheck-In Center
Das Hot Pot-Restaurant existiert neben dem 2022 eröffneten „Osakii Pan Asian Restaurant“ im Weisenauer Scheck-In Center. Der Betrieb im „Osakii“ läuft unverändert weiter. Das „Lafondue“, das Wang gemeinsam mit seiner Frau führt, bietet im angebauten Innenbereich Platz für bis zu 120 Gäste an Tischen für je vier bis acht Personen.
„Lafondue Hotpot“ in der Weberstraße 15 hat immer montags bis sonntags von 11:30 Uhr bis 15 Uhr sowie von 17:30 Uhr bis 22:30 Uhr geöffnet.