Neuer Imbiss in Mainz bietet asiatisches Street- und Fastfood an

Korean Fried Chicken, Bowls oder asiatische Getränke gibt es nun im Bleichenviertel. Gastronom H. Nguyen hat dort in der vergangenen Woche den Imbiss „Chimaek“ eröffnet.

Neuer Imbiss in Mainz bietet asiatisches Street- und Fastfood an

Neueröffnung im Bleichenviertel: Asiatisches Street- und Fastfood gibt es jetzt im ehemaligen „Haus der Fritten“ in der Großen Bleiche 5. Vor einer Woche hat Gastronom H. Nguyen seinen Imbiss „Chimaek“ eröffnet. Der Berliner mit vietnamesischen Wurzeln lebt schon seit einigen Jahren in Mainz und ist sogar ausgebildeter Sushi-Meister.

„Im Mittelpunkt steht bei uns das Korean Fried Chicken“, sagt Nguyen – also eine koreanische Variante des frittierten Hühnchens. Dabei wird das Huhn ohne Knochen wahlweise knusprig ausgebacken oder nach dem Frittieren in koreanische Soßen (süß oder scharf) eingelegt. Das Korean Fried Chicken kann man außerdem in den hausgemachten Bowls des „Chimaek“ bestellen, die es in verschiedenen Varianten und mit Zutaten wie Reis, Kimchi, Mais und unterschiedlichen Soßen gibt.

Auch koreanische Corndogs stehen auf der Speisekarte. „Amerikanische Corndogs bestehen aus einer Wurst im Maismantel. Die koreanische Ableitung wird aber in einem Hefeteig zubereitet und unterscheidet sich dadurch im Geschmack“, erklärt Nguyen. Gegessen werden kann an wenigen Plätzen im Lokal selbst. Die Kunden können Speisen und Getränke aber auch mitnehmen und bald auch liefern lassen.

Verschiedene Speisen aus Asien

In einer Kühltruhe im Laden können Kunden auch andere asiatische Produkte wie Seetang-Salat, japanisches Bier oder Süßspeisen kaufen – darunter eine Abwandlung des japanischen Dessert-Klassikers Mochi mit dem Namen Daifuku. Auch bekannte asiatische Softdrinks und Reismilch werden im „Chimaek“ angeboten. „Unser vegetarisches Angebot wollen wir in den kommenden Monaten noch deutlich verstärken“, so Nguyen. „Wir haben aber noch sehr wenig Platz in unserer Küche. Natürlich könnten wir schon vegetarische Gerichte anbieten, aber wenn wir die Speisen in der selben Pfanne oder Fritteuse wie unsere Fleischgerichte zubereiten, wäre das den Kunden gegenüber nicht fair.“ Nguyen arbeite nun daran, Lösungen zu finden.

In der ersten Woche nach der Öffnung des Lokals habe er fast ausschließlich positive Rückmeldungen bekommen, sagt Nguyen. „Bisher kamen viele junge Kunden.“ Damit das auch so bleibt, erhalten Schüler und Studenten in seinem Asia-Imbiss auch zehn Prozent Rabatt. Vorab durften sich koreanische Freunde Nguyens schon davon überzeugen, dass die Speisen im „Chimaek“ authentisch koreanisch schmecken. „Ich denke, dieser Geschmack wird auch bei den Mainzern gut ankommen,“ sagt der Gastronom.

Weitere Infos zum „Chimaek“ findet ihr auf der entsprechenden Instagram-Seite.

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