Mainzer CDU: „Stadt muss Brückenchaos verhindern“

Brücken-Sperrung müsse so kurz wie möglich ausfallen

Mainzer CDU: „Stadt muss Brückenchaos verhindern“

Die Mainzer CDU-Stadtratsfraktion hat am Dienstag die Stadt Mainz aufgefordert, ein „drohendes Brückenchaos“ zu verhindern. Oberbürgermeister Michael Ebling (SPD) und Verkehrsdezernentin Katrin Eder (Grüne) werden in einer Pressemitteilung aufgefordert, zusammen mit der Stadt Wiesbaden alle Möglichkeiten zu nutzen, um den Zeitraum der Sperrung der Theodor-Heuss-Brücke möglichst zu begrenzen.

Wie Ende der vergangenen Woche bekannt wurde, muss die Brücke im Januar für rund vier Wochen gesperrt werden (wir berichteten). Das wichtigste sei, die Arbeiten an der Brücke so schnell und präzise wie möglich durchzuführen. Der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Thomas Gerster, sagt: „Jeder Tag Sperrung kostet den Einzelhandel bares Geld. Insofern muss bei dieser Baustelle jeglicher Leerlauf, der bei Mainzer Baustellen häufig vorkommt, vermieden werden.“

Außerdem müsse dafür gesorgt werden, dass sich die Pendler so einfach wie möglich andere Wege suchen können. Es sei vorstellbar, dass Pendler ihr Auto in Kastel stehen lassen, um den Rhein mit dem Bus zu überqueren. Für diese Pendler sollten daher ausreichend Park-and-Ride-Parkplätze bereitgestellt werden. Diese Maßnahme sei auch für die Besucher der Mainzer Fastnachtssitzungen sinnvoll. „Wenn an den Wochenenden ein Park-And-Ride-Parkplatz auf dem Metroparkplatz verbunden mit einem Shuttle-Service zu Schloss und Rheingoldhalle eingerichtet wird, wäre eines der Hauptprobleme für rechtsrheinische Sitzungsbesucher behoben“, so Gerster.

Man hoffe, dass die Stadtverwaltung auch schnellstmöglich entsprechende Hinweisschilder an den Autobahnabfahrten platziere, damit gar nicht erst versucht werde, durch die Stadt abzukürzen. „Es bleibt für die Verwaltung viel zu tun und wir hoffen stark, dass die Stadt jetzt nicht nach dem Motto ‚da ist sowieso nichts zu machen‘, die Hände in den Schoß legt. Jetzt sind kreative Lösungen gefragt“, so Gerster. (mm)

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