Wohnmobil-Demo sorgt für Staus und Diskussionen

Demonstration größtenteils friedlich verlaufen

Wohnmobil-Demo sorgt für Staus und Diskussionen

Zu größeren Verkehrsbehinderungen in der Mainzer Innenstadt ist es am Samstagnachmittag gekommen. Der Grund: Die angemeldete Wohnmobil-Demonstration „Campen auf Abstand“ (wir berichteten).

Wie die Polizei mitteilt, begleiteten Einsatzkräfte den Corso zwischen 13:45 und 16 Uhr für mehr als zwei Stunden auf dem Weg durch die Stadt. An der Veranstaltung beteiligten sich rund 1000 Teilnehmer. Wegen des rund neun Kilometer langen Corsos musste die Polizei immer wieder Nebenstraßen sperren, was besonders zu Staus und Verkehrsbehinderungen führte.

Laut Polizeiangaben kam es zudem immer wieder zu Diskussionen zwischen den Demonstranten und anderen Verkehrsteilnehmern, was zu weiteren Beeinträchtigungen führte. Bei einigen Diskussionen musste die Polizei auch schlichtend eingreifen. Strafrechtlich relevante Vorfälle habe es jedoch nicht gegeben. Dafür aber einen Auffahrunfall innerhalb des Konvois. Der Unfall verlief jedoch glimpflich, es gab keine Verletzten.

Hintergrund

Campen mit Abstand“ ist laut Eigenauskunft eine friedliche Gruppe von Campern, die es sich zur Aufgabe gemacht hat zu zeigen, dass Campen auch unter Corona-Auflagen mit genug Abstand und einem Hygienekonzept funktioniert. Die Gruppe ist für eine Aufhebung des Beherbergungsverbotes, damit Betreiber von Plätzen, Vermietungen und auch andere Branchenzweige wieder „ein wenig aufatmen“ können. „Es geht hier nicht nur darum, endlich wieder Urlaub zu machen, sondern darum, das Schöne mit dem Nützlichen zu verbinden“, so die Gruppe auf ihrer Website.

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