Neues Café im Mainzer Hauptbahnhof

Das Café Nini expandiert nach Mainz. Es soll zunächst als Pop-up-Café im Hauptbahnhof für sechs Monate bleiben – und setzt dabei auf ein Konzept, das in Wiesbaden bereits erfolgreich ist.

Neues Café im Mainzer Hauptbahnhof

Nach weniger als einem Jahr in Wiesbaden hat Café „Nini“ am Samstag, den 25. Juli, einen zweiten Standort im Mainzer Hauptbahnhof eröffnet. Das Café ist zunächst als Pop-up-Konzept für sechs Monate geplant.

Matcha, Paninis und wechselnde Specials

Auf der Speisekarte stehen Paninis, wie beispielsweise das „Caesar Chicken Panini“, Matcha-Getränke, wie das „Matcha-Tiramisu“ oder der „Bananenpudding-Matcha“, zudem gibt es auch Kaffee und Proteinshakes. Auch vegetarische und vegane Alternativen werden angeboten. Ein Beispiel ist das „Veganini“ mit Hummus und gerösteter Paprika.

Die Speisekarte soll regelmäßig durch wechselnde Specials ergänzt werden. Den Auftakt macht der „Mango Sticky Rice Matcha“, der gemeinsam mit der Influencerin „zoetastetravel“ entwickelt wurde. Der Standort in Mainz fällt kleiner aus als das Café in Wiesbaden. Das liege vor allem an den räumlichen Gegebenheiten im Hauptbahnhof. Rund zehn Sitzplätze stehen den Gästen zur Verfügung, so Celine Burger, Leiterin des Café „Nini“.

Gesundes Angebot für Reisende

Schon früh habe festgestanden, dass Café „Nini“ expandieren wolle, erklärt Burger. Bahnhöfe und Flughäfen seien dabei besonders interessant gewesen. „Wir haben uns selbst auf Reisen oft etwas Frisches und Gesundes gewünscht“, sagt Burger. Genau dieses Angebot wolle man nun auch Reisenden in Mainz machen.

Der neue Standort befindet sich zunächst auf einer Pop-up-Fläche im Hauptbahnhof. Vorerst ist das Café dort für ein halbes Jahr geplant. Anschließend könne man sich vorstellen, einen anderen Standort in Mainz zu eröffnen.

Von Paninis zur Matcha-Marke

Gegründet wurde das Café von Jakob Malkmus, der Ernährungswissenschaften studiert hat. Gastronomische Wurzeln hat die Familie bereits seit vielen Jahren: Sein Vater führte in Wiesbaden das Café „Perfect Day“. Dort wurde Kaffee aus Bohnen zubereitet, die nach eigenen Angaben von einer Farm in Südindien stammen, die er gemeinsam mit einem Freund gegründet hatte. Diese Bohnen werden laut Burger auch heute noch im Café „Nini“ verwendet.

Der Name „Nini“ leitet sich ursprünglich von „Panini“ ab. Zu Beginn stand das italienische Sandwich im Mittelpunkt des Konzepts. Das Brot wird von zwei Bäckern aus Mainz frisch gebacken. Inzwischen habe sich das Angebot jedoch weiterentwickelt. Heute werde „Nini“ vor allem mit Matcha in Verbindung gebracht. Die Idee, auch Proteinshakes anzubieten, wurde durch eine Work-and-Travel-Reise nach Kapstadt inspiriert. Dort habe das Team beobachtet, dass Proteinshakes in vielen Cafés selbstverständlich zum Angebot gehören, diese Idee wollte das Café daraufhin nach Deutschland bringen.

Umbau in nur zwei Wochen

Vor der Eröffnung befand sich in den Räumen ein Café der Kette „Coffee Fellows“. Dennoch musste die Fläche vollständig umgebaut werden. Für die Arbeiten blieb allerdings nur wenig Zeit. „Wir hatten nur zwei Wochen für den Umbau – das war schon sportlich“, sagt Burger. Natürlich laufe dabei nicht alles nach Plan. So funktioniere beispielsweise die Eismaschine zur Eröffnung noch nicht.

Expansion nach weniger als einem Jahr

Auf den Erfolg des ersten Standorts blickt das Team mit Stolz zurück. Dass Café „Nini“ bereits weniger als ein Jahr nach der Eröffnung in Wiesbaden einen zweiten Standort eröffnen und zusätzlich auf dem Wiesbadener Wochenmarkt vertreten sein würde, habe man nicht erwartet.

Auch weitere Standorte könne sich das Unternehmen künftig vorstellen. Konkrete Pläne gebe es bislang jedoch nicht.

Für die Zukunft wünscht sich Celine Burger vor allem, dass das Konzept auch in Mainz angenommen wird. „Ich wünsche mir, dass die Leute sich genauso wohlfühlen wie in Wiesbaden und wir ein Stück Nini auch nach Mainz bringen können“. Den Gästen soll vor allem eines in Erinnerung bleiben: „Dass der Matcha lecker war und dass man gerne wiederkommen möchte.“