So viel kosten Verstöße gegen die Corona-Regeln in Rheinland-Pfalz

Ohne Impfausweis Bahn fahren, keine Maske beim Einkaufen – wer sich nicht an Corona-Regeln hält und dabei erwischt wird, muss mit Bußgeldern rechnen. Was jetzt gilt.

So viel kosten Verstöße gegen die Corona-Regeln in Rheinland-Pfalz

Die ersten Mainzer haben es schon zu spüren bekommen: Wer gegen Corona-Maßnahmen verstößt, muss mit hohen Bußgeldern rechnen. Beim landesweiten Kontrolltag der Mainzer Polizei wurden erst in der vergangenen Woche sieben Personen dabei erwischt, wie sie ohne 3G-Nachweis mit Bus und Bahn fuhren. Auf sie kommt jetzt ein Bußgeld in Höhe von 200 Euro zu (wir berichteten). Welche Bußgelder in Rheinland-Pfalz noch anfallen, wenn man gegen die Corona-Regeln verstößt, lest ihr in unserem Überblick:

  • Verstoß gegen Masken- und Abstandspflicht: Jeweils 50 Euro

  • Verstoß gegen Testpflicht: Wer eigentlich einen Test bräuchte, um an einer Veranstaltung teilzunehmen, aber keinen vorzeigen kann und trotzdem teilnimmt, zahlt 250 Euro.

  • Verstoß gegen 2G-Regel: Wer ohne 2G-Nachweis in eine Einrichtung oder zu einer Veranstaltung mit 2G-Pflicht geht, muss mit einem Bußgeld in Höhe von 250 Euro rechnen.

    Betreiber, die den Nachweis nicht kontrollieren, zahlen 1000 Euro. Wird der Personalausweis nicht verlangt oder vom Kunden nicht gezeigt, kostet das den Betreiber 1000 Euro und den Kunden 250 Euro.

  • Betreiber einer Einrichtung hat kein Hygienekonzept: 1000 Euro

  • Verstoß gegen 3G-Regel: 200 Euro.

  • Verstoß gegen Kontakterfassungspflicht: Nimmt der Betrieb die Kontaktdaten des Kunden nicht auf, muss der Betreiber 1000 Euro zahlen. Wer falsche Kontaktdaten angibt, wenn er beispielsweise in ein Restaurant geht, muss 150 Euro zahlen.

Wiederholungstäter müssen mehr zahlen

Bei den Beträgen handelt es sich um Regelsätze, die fällig werden, wenn man zum ersten Mal gegen eine Regel verstößt. Die Verwaltungsbehörden können bei kleineren Ordnungswidrigkeiten von Betroffenen auch zunächst ein Verwarngeld von bis zu 55 Euro erheben.

Verstößt man aber vorsätzlich oder mehrfach gegen eine der Regeln, kann das Bußgeld laut Land auch verdoppelt werden. Hält man sich an mehrere Regeln nicht, „kann der höchste Regelrahmen angemessen erhöht werden“, heißt es im Bußgeldkatalog. Bei Unternehmern, die durch den Verstoß einen wirtschaftlichen Vorteil bekommen haben, soll das Bußgeld diesen übersteigen.

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