Gold für Mainz: Zwei Schulen räumen bei wichtigem IT-Wettbewerb ab

Beim Bundeswettbewerb Informatik haben zwei Mainzer Schulen Gold erreicht. Beide Schulen haben einen Schwerpunkt auf digitale Kompetenzen.

Gold für Mainz: Zwei Schulen räumen bei wichtigem IT-Wettbewerb ab

Der Bundeswettbewerb Informatik (BwInf) ist der wichtigste Schülerwettbewerb für junge IT-Talente in Deutschland. Von 437 teilnehmenden Schulen wurden nur 24 mit dem goldenen BwInf-Schulpreis ausgezeichnet, darunter waren auch zwei Mainzer Gymnasien. Das teilt das rheinland-pfälzische Bildungsministerium mit.

Besonders die Mädchen stachen durch ihre Leistungen hervor. Im Jugendwettbewerb Informatik 2025 wurden insgesamt nur sechs goldene Informatikpreise speziell für Mädchen vergeben. Einer davon ging an das Gymnasium Mainz-Oberstadt. Das Gymnasium am Kurfürstlichen Schloss, das beim BwInf Gold holte, durfte sich hier über Silber freuen.

Insgesamt nahmen 1626 Schüler am Wettbewerb teil. In drei Wettbewerbsphasen können die Teilnehmer sich jeweils für die nächste Runde qualifizieren und somit auch ihr Wissen vertiefen. Bildungsminister Sven Teuber sagte: „Unsere Schülerinnen und Schüler sind spitze und bringen Höchstleistungen, das hat der Bundeswettbewerb Informatik wieder einmal eindrucksvoll bewiesen.“

Förderung des Bildungsministeriums

Dass das dieses Ergebnis kein Zufall ist, zeigt ein Blick in die Schulen. „Die beiden geehrten Gymnasien aus Mainz sind seit Jahren Informatik-Profilschulen und legen damit einen besonderen Schwerpunkt auf digitale Kompetenzen“, so Bildungsminister Teuber. Die Erfolge seien klare Ergebnisse durch die Förderung von digitaler Kompetenz und auch künftig möchte Rheinland-Pfalz sein Augenmerk darauf richten.

Mit der Einführung von Informatik als Pflichtfach sowie dem Einsatz der KI-Plattform fobizz sollen demnach erste Grundlagen gelegt werden, damit die Schulen in Rheinland-Pfalz auch künftig im Bundeswettbewerb Informatik erfolgreich seien.