So viele Mainzer haben schon per Briefwahl gewählt

OB Ebling ruft zum Wählen auf

So viele Mainzer haben schon per Briefwahl gewählt

Am Sonntag (26. September) ist Bundestagswahl – und rund 148.450 Wahlberechtigte können in Mainz ihre Stimme abgeben. Zum Wahlkreis 205 gehören zudem noch rund 100.000 Wahlberechtige aus Mainz-Bingen.

In Mainz ist die Zahl der Wahlberechtigten im Vergleich zur Bundestagswahl 2017 um rund 900 Personen angestiegen. 82.113 Wahlberechtigte (Stand 22. September, 13:30 Uhr) haben bislang einen Antrag auf Briefwahl gestellt oder ihre Stimmen bereits im Briefwahlbüro abgegeben - dies entspricht einer Briefwahlbeteiligung von derzeit 55,32% der Wahlberechtigten in Mainz (2017 gesamt: 39,90 %). Damit liegt die Briefwahlbeteiligung bereits zum gegenwärtigen Zeitpunkt auf Rekordniveau und weit über allen bislang vermerkten Daten der letzten Bundestagswahlen, so die Stadt Mainz.

Oberbürgermeister und Kreiswahlleiter Michael Ebling ruft vor der Bundestagswahl zur Teilnahme an der Wahl auf: „Eine Demokratie lebt von der Beteiligung möglichst vieler Menschen an politischen Weichenstellungen. Die Grundlage allen gesellschaftlichen Engagements ist und bleibt die Teilnahme an den Wahlen. Eine Demokratie atmet durch den Gestaltungswillen der Bürgerinnen und Bürger - gerade auch auf allerhöchster Ebene.“ Die Wahlbeteiligung bei der Bundestagswahl 2017 lag in Mainz bei 80,8 Prozent.

In den 119 Urnenstimmbezirken werden laut Ebling jegliche Hygienemaßnahmen ergriffen, die denkbar sind – ob Desinfektionsmittel, Plexiglaswände, Einweg-Kugelschreiber, Maskenschutz, Einweg-Handschuhe bis hin zu regelmäßiger Desinfektion der Tische und Wahlkabinen. „Es ist für einen Rahmen gesorgt, der das Risiko minimiert, zumal die Impfquote seither deutlich angewachsen ist. Wer mithin bislang noch keine Briefwahl beantragt hat, der kann am Sonntag bedenkenlos den Gang ins Wahllokal antreten.“

Das Briefwahlbüro (Stadthaus, Große Bleiche 46 / Ecke Löwenhofstraße 1/ EG) ist in den kommenden Tagen noch geöffnet (Mittwoch 8 - 18 Uhr, Donnerstag 8 -16 Uhr, Freitag 8 - 18 Uhr). Gewählt wird in 199 Stimmbezirken (2017: 175), davon sind 80 (2017: 56) reine Briefwahlbezirke - allen Wahlbezirken steht ein Wahlvorstand mit je acht Personen vor. Rund 1700 Wahlhelfer sind im Einsatz. Welcher Kandidat das Direktmandat für den 20. Bundestag errungen hat, wird etwa ab 20:30 Uhr bekannt gegeben.

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