Impfpflicht: So stimmten Abgeordnete aus Mainz und der Region ab

Politiker aus der Region mehrheitlich gegen Antrag

Impfpflicht: So stimmten Abgeordnete aus Mainz und der Region ab

Am Donnerstag ist der Antrag mehrerer Abgeordneter der Ampel-Koalition für eine Impfpflicht ab 60 bei einer Abstimmung im Deutschen Bundestag gescheitert (wir berichteten). Eine deutliche Mehrheit der Politiker stimmte gegen die Impfpflicht. Doch wie haben sich die Abgeordneten aus dem Wahlkreis Mainz und der Region entschieden?

Mehr Gegner als Befürworter

Insgesamt 296 Abgeordnete stimmten mit „Ja“. Dazu gehörten auch der Mainzer SPD-Politiker Daniel Baldy und sein Parteigenosse Dr. Joe Weingarten aus dem Wahlkreis Bad Kreuznach.

Deutlich größer ist der Anteil der Politiker aus der Region, die mit „Nein“ gestimmt haben und somit zu den insgesamt 378 Gegnern der Impflicht im Deutschen Bundestag gehören. So haben mit „Nein“ gestimmt die ehemalige Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) aus dem Wahlkreis Bad Kreuznach sowie Parteifreund Jan Metzler aus dem Wahlkreis Worms. Auch die Mainzer Grünen-Abgeordnete Tabea Rößner stimmte gegen die Impflicht. Gleiches gilt für die AfD-Politiker Sebastian Münzenmaier aus dem Wahlkreis Mainz und Nicole Höchst (Bad Kreuznach).

Der FDP-Abgeordnete Manuel Höferlin (Wahlkreis Worms) konnte wegen einer Corona-Erkrankung nicht abstimmen.

Damit entschied sich die Mehrheit der Abgeordneten gegen eine Impfpflicht ab 60 Jahren und eine Beratungspflicht für alle ab 18 Jahren. Der Vorschlag war ein Kompromiss, nachdem sich keine Mehrheit für eine allgemeine Impfpflicht abgezeichnet hatte.

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