Wahlsieger Steinmeier lobt Mainzer Kandidaten Trabert

Amtsinhaber Steinmeier wiedergewählt

Wahlsieger Steinmeier lobt Mainzer Kandidaten Trabert

Wie erwartet hat der Mainzer Kandidat Gerhard Trabert es bei der Wahl zum Bundespräsidenten nicht geschafft, die Mehrheit der Stimmen der Bundesversammlung zu erhalten. Amtsinhaber Frank-Walter Steinmeier (Kandidat von SPD, Grünen, FDP sowie CDU/CSU) wurde mit 1045 Stimmen wiedergewählt und geht nun in seine zweite Amtszeit. Insgesamt sind 1437 Stimmen abgegeben worden.

Dabei entfielen immerhin 96 Stimmen auf den Mainzer Kandidaten Trabert, der von der Partei „Die Linke“ nominiert worden war. Er erhielt damit die drittmeisten Stimmen – offenbar auch von Wahlberechtigten anderer Parteien. Schließlich hatte „Die Linke“ nur 71 Sitze bei der Bundesversammlung 2022. 140 Stimmen erhielt der AfD-Kandidat Max Otte. Stefanie Gebauer, Kandidatin der Freien Wähler kam auf 58 Stimmen.

In seiner Rede nach der Wiederwahl ging Steinmeier auf seinen Gegenkandidaten Trabert ein und sagte: „Sie haben mit Ihrer Kandidatur auf ein Thema aufmerksam gemacht, das mehr Aufmerksamkeit verdient: die Lage der Ärmsten und Verwundbarsten in unserem Land.“ Dafür sprach Steinmeier Trabert nicht nur seinen Respekt aus. Er hoffe viel mehr, dass der Impuls Traberts erhalten bleibt. Steinmeier weiter: „Warum schauen wir nicht, ob wir diesem drängenden Thema gemeinsam mehr Aufmerksamkeit verschaffen können, Herr Trabert. Ich würde mich freuen, wenn wir darüber ins Gespräch kämen.“

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