Linke nominiert Mainzer Gerhard Trabert

Arzt geht ins Rennen gegen Amtsinhaber Frank Walter-Steinmeier

Linke nominiert Mainzer Gerhard Trabert

Ins Rennen um das Amt des Bundespräsidenten schickt die Linke den Mainzer Sozialmediziner Gerhard Trabert. Er wird als Parteiloser in die Wahl am 13. Februar gehen, wie unter anderem die Süddeutsche Zeitung und die FAZ berichten.

Realistische Chancen gegen Amtsinhaber Frank-Walter Steinmeier hat Trabert vermutlich nicht. Sowohl die Parteien der Ampel-Koalition als auch die Union haben Steinmeier ihre Unterstützung zugesagt. Auch Trabert sagt gegenüber der Süddeutschen: „Natürlich werde ich nicht zum Staatsoberhaupt gewählt werden, aber ich sehe schon ein Stückweit die Chance, eine Diskussion anzuregen.“

Trabert möchte eigene Themen setzen. „Es geht mir um die Menschen, nicht um die eigene Profilierung. Die Lebenssituation von sozial benachteiligten Menschen muss im Mittelpunkt des politischen Handels stehen“, schreibt er auf Facebook zu seiner Nominierung.

Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung soll die Personalie am Dienstag öffentlich vorgestellt werden. Trabert war bereits bei der Bundestagswahl im September parteiloser Kandidat für die Linke um das Direktmandat in Mainz. Er erhielt 12,4 Prozent.

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