Mainz 05: Warum Einlaufkinder Maske tragen müssen

In der Mewa Arena tragen Einlaufkinder Maske, während die Profis ohne Mundschutz das Spielfeld betreten. Warum ist das so?

Mainz 05: Warum Einlaufkinder Maske tragen müssen

Vier Punkte aus zwei Spielen: Der FSV Mainz 05 ist gut in die neue Saison gestartet. So gibt es nach dem Heimspiel gegen Union Berlin (0:0) wenig Kritik an der Leistung der Mannschaft. Dafür missfällt einigen Usern in den sozialen Medien etwas ganz anderes: Während die Profis beider Mannschaften ohne Maske das Spielfeld betraten, trugen alle Einlaufkinder Mundschutz. „Mainz, 30 Grad im Schatten. Es ist so widerlich!“, kommentiert ein Twitter-User und bekommt dafür viel Zuspruch.

Auf der Webseite von Mainz 05 heißt es dazu: „Alle Kinder müssen eine Maske (medizinische oder FFP2) tragen, sobald sie das Untergeschoss betreten. Die Maske darf auch zum Einlaufen nicht abgenommen werden.“ Eine offizielle Vorgabe der Deutschen Fußballliga (DFL) gibt es dafür nicht. Doch warum gilt in Mainz die Regel für Einlaufkinder, offenbar aber nicht für Profis?

Spieler machen regelmäßig PCR-Tests

Wie eine Sprecherin von Mainz 05 auf Merkurist-Anfrage mitteilt, gelte die Maskenpflicht in der Mixed Zone, also im Innenbereich vor den beiden Kabinen, noch für alle Beteiligten, die nicht zum Mannschaftskreis gehören. „Das betrifft also nicht nur die Einlaufkinder, sondern auch Journalisten und Vereinsmitarbeiter, die nicht Teil der Mannschaft und des Staffs sind.“

Mit der Maskenpflicht wolle man sowohl die Kinder als auch die Profis schützen. „Der Abstand kann in dieser Situation nicht gewahrt werden“, so die Sprecherin. Deshalb habe man sich in Absprache mit der Hygienebeauftragten des Vereins für die Maskenpflicht entschieden.

„Wir wollten den Kindern wieder die Möglichkeit geben, nah dran zu sein an der Mannschaft“, so die Sprecherin. Und dabei solle es bestmöglichen Schutz für alle Beteiligten geben. Ob die Maskenpflicht für die Einlaufkinder die ganze Saison lang gelte, stehe noch nicht fest. „Wir passen das Konzept immer wieder an die aktuelle Corona-Lage an.“

Logo