Mainzerin ist erste Vizepräsidentin des BKA

Seit 1. April im Amt

Mainzerin ist erste Vizepräsidentin des BKA

Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hat die Mainzerin Martina Link zum 1. April zur Vizepräsidentin des Bundeskriminalamtes (BKA) ernannt. Sie ist damit als erste Frau überhaupt Vizepräsidentin der Behörde.

Martina Link wurde 1966 in Mainz geboren und ist seit 1985 im Bundeskriminalamt. Dort arbeitete sie in den Abteilungen Schwere und Organisierte Kriminalität sowie in der internationalen polizeilichen Zusammenarbeit. Später arbeitete sie im Bundesinnenministerium und als Pressesprecherin des BKA. Nach mehreren Jahren als Gruppenleiterin wurde sie 2013 Leiterin der damaligen Abteilung Kriminalistisches Institut. Seit 2016 leitet sie die Abteilung Operative Einsatz- und Ermittlungsunterstützung. Martina Link ist die erste Vizepräsidentin beim BKA.

Weil der bisherige Vizepräsident Peter Henzler in den Ruhestand gegangen war, wurde die Amtsleitung des BKA um einen Vize-Posten erweitert. Auch Jürgen Peter ist seit 1. April neuer Vizepräsident. Grund für die Verstärkung auf Leitungsebene sind neue Aufgaben des BKA und die damit zusammenhängende personelle Vergrößerung. So richtete das BKA etwa die Abteilungen „Islamistisch motivierter Terrorismus/Extremismus“ sowie „Cybercrime“ neu ein.

BKA-Präsident Holger Münch sagt zu Henzlers Nachfolgern: „Mit Martina Link und Jürgen Peter folgen ihm zwei erfahrene Führungskräfte in das Leitungsteam des BKA, die das Bundeskriminalamt in verschiedenen Funktionen kennengelernt und die das BKA, seine Struktur und seine professionelle Arbeit in ihren jeweiligen Funktionen mitgestaltet haben. Sie sind für ihre neue Aufgabe bestens vorbereitet.“ (mm)

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