Edeka darf Mainzer tegut-Filialen übernehmen

Das Bundeskartellamt hat entschieden: Edeka darf einen Großteil der tegut-Märkte übernehmen. Das hat auch direkte Folgen für die vier Filialen in Mainz.

Edeka darf Mainzer tegut-Filialen übernehmen

Edeka darf den Großteil der tegut-Supermärkte übernehmen. Das hat das Bundeskartellamt am Montag entschieden. Für Mainz bedeutet das: Alle vier bestehenden tegut-Filialen dürfen von Edeka übernommen werden.

Die Freigabe ist allerdings an weitreichende Bedingungen geknüpft. So muss Edeka für einen Zeitraum von vier Jahren auf den Erwerb von 24 anderen tegut-Standorten verzichten. Mit dieser Auflage sollen wettbewerbliche Bedenken ausgeräumt werden, da die Übernahme sonst in 34 regionalen Märkten zu einer „erheblichen Verschlechterung der Wettbewerbsbedingungen“ geführt hätte. Insgesamt darf Edeka 178 tegut-Märkte übernehmen. Das Bundeskartellamt hatte das Vorhaben seit März 2026 umfassend untersucht.

Die vier Mainzer Filialen sind Teil der genehmigten Übernahme. Es handelt sich um die Märkte in der Annemarie-Renger-Straße, der Bahnhofstraße, der Holzhofstraße sowie am Katzenberg.

„Edeka verzichtet nun für vier Jahre auf die Übernahme von 24 tegut-Standorten. Damit verhindern wir, dass es in den betroffenen Regionen durch die Übernahme zu Verschlechterungen für die Verbraucherinnen und Verbraucher kommt“, erklärt Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamtes. „Zugleich kann der weit überwiegende Teil des Vorhabens freigegeben werden.“