Notbetreuung in Kitas: Was Eltern jetzt wissen müssen

Stadt informiert über neue Regelung

Notbetreuung in Kitas: Was Eltern jetzt wissen müssen

Wegen der neuen „Bundes-Notbremse“ und zu hoher Inzidenzwerte in Mainz wird in Mainzer Kitas ab kommendem Montag (26. April) eine Notbetreuung eingerichtet. Am Freitag erklärte die Stadt Mainz, für wen die Notbetreuung insbesondere gilt:

Kinder in Kindertageseinrichtungen mit heilpädagogischem Angebot, soweit deren Betrieb für die Betreuung und Versorgung besonders beeinträchtigter Kinder und Jugendlicher unverzichtbar ist;

Kinder, deren Eltern die Betreuung nicht auf andere Weise sicherstellen können, insbesondere, wenn beide Elternteile einer berufstätig sind, einem Studium oder einer Ausbildung nachgehen müssen, sowie Kinder berufstätiger Alleinerziehender;

Kinder in Familien, die sozialpädagogische Familienhilfe nach § 31 des Achten Buches Sozialgesetzbuch oder teilstationäre Hilfen zur Erziehung nach § 32 des Achten Buches Sozialgesetzbuch erhalten;

Kinder, bei denen die Einrichtungsleitung zu dem Schluss kommt, dass die Betreuung im Sinne des Kindeswohls geboten ist; deren Sorgeberechtigten sollen ermuntert werden, die Notbetreuung in Anspruch zu nehmen.

Bedarf muss glaubhaft dargelegt werden

„Der Bedarf für eine Notbetreuung ist von den Eltern und den sorgeberechtigten Personen glaubhaft darzulegen. Ein schriftlicher Nachweis ist nicht erforderlich“, hat das Land Rheinland-Pfalz festgelegt. Unabhängig hiervon werden die Eltern dringend gebeten, ihre Kinder wann immer möglich zu Hause zu betreuen.

Das Landesjugendamt hat einen Elternbrief angekündigt, der die Familien über die ab Montag geltenden Regeln informiert. Die Abteilung Kindertagesstätten im Amt für Jugend und Familie hatte am Freitag bereits vorsorglich die städtischen Kita-Teams sowie die freien Träger angeschrieben, damit diese die Familien über den Stand der Dinge informieren können.

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