Kundgebung gegen aktuelle Preissteigerungen in Mainz

Verein startet Spendenaktion für Menschen, die auf Unterstützung angewiesen sind.

Kundgebung gegen aktuelle Preissteigerungen in Mainz

Gegen die aktuellen Preissteigerungen veranstaltet das Mainzer Bündnis „Genug ist genug“ am Mittwoch (21. Dezember) eine Kundgebung. Erwartet wird dabei auch Prof. Dr. Gerhard Trabert, Mainzer Armenarzt und Sozialmediziner.

Mit der Kundgebung fordert das Bündnis unter anderem „echte Entlastungen für die breite Bevölkerung“, heißt es in der Ankündigung. Trabert stelle dabei klar, dass etliche Menschen auf den im September ausgezahlten Energiebonus in Höhe von 300 Euro verzichten würden und ihn stattdessen Menschen spenden würden, die das Geld dringender nötig hätten.

Daher habe sein Verein „Armut und Gesundheit in Deutschland“ die Spendenaktion „Solidarität wärmt“ gestartet. Das eingenommene Geld soll Menschen zugute kommen, die unter der aktuellen Krise leiden und akut Unterstützung benötigen. „Das Geld ist da, es ist nur nicht ausreichend bei denen, die es am dringendsten benötigen“, zitiert das Bündnis Trabert.

Caspar Loettgers von der Sozialistischen Organisation Solidarität, ergänzt dazu: „Es braucht endlich wirksame Entlastung. Dafür müssen auch die Profite der großen Unternehmen angetastet werden, die in der Krise profitieren.“ So belasten nicht nur die Energiekosten viele Menschen, sondern auch die stark gestiegenen Lebensmittel- und Mietpreise.

Die Kundgebung findet am 21. Dezember um ab 18 Uhr am Gutenbergplatz vor dem Theater statt.

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