Nach Schadstoff-Fund auf Mainzer Kita-Gelände: So geht es jetzt weiter

Gute Nachrichten für die Kita Am Finther Wald in Mainz: Ein Teil des gesperrten Außengeländes kann wieder genutzt werden. Eine andere Fläche bleibt aber vorerst unzugänglich.

Nach Schadstoff-Fund auf Mainzer Kita-Gelände: So geht es jetzt weiter

An der Kita Am Finther Wald in Mainz kann ein Teil des Außengeländes wieder für den Betrieb genutzt werden. Das teilt die Stadt Mainz mit. Die vorsorgliche Sperrung war erfolgt, nachdem bei Untersuchungen im westlichen Teil des Geländes unter anderem erhöhte PFAS-Werte festgestellt worden waren (wir berichteten).

Inzwischen liegen die Ergebnisse ergänzender Bodenuntersuchungen vor. Nach Bewertung durch die zuständigen Fachbehörden, die SGD Süd und das Gesundheitsamt Mainz-Bingen, kann der östliche Teil des Außengeländes ab sofort wieder freigegeben werden. Die Proben zeigen, dass dort die PFAS-Prüfwerte für Kinderspielflächen eingehalten werden. Die Belastung gilt damit als unbedenklich. Bei dem freigegebenen Areal handelt es sich um den weitaus größeren Teil des Außengeländes.

Außerhalb des eigentlichen Spielbereichs, in der Nähe des Müllplatzes, wurde in einer einzelnen Bodenprobe ein lokal erhöhter Bleiwert festgestellt. Laut Stadt gibt es aber keine Hinweise auf eine flächige Belastung. Der betroffene Bereich wird nach Angaben der Kita-Leitung nicht als Spielfläche genutzt.

Westlicher Bereich bleibt gesperrt

Die bereits zuvor untersuchte Fläche im westlichen Bereich bleibt weiterhin für den Kitabetrieb gesperrt. Dort prüft die Stadt derzeit weitere mögliche Sicherungsmaßnahmen. Während der Sperrung nutzt die Kita weiterhin den angrenzenden öffentlichen Spielplatz, dessen Nutzung laut Behörden unbedenklich ist.

Um offene Fragen zu klären, findet am Montag, 8. Juni 2026, ein digitaler Elternabend statt. Daran nehmen Vertreter der SGD Süd, des Gesundheitsamtes Mainz-Bingen sowie des Amtes für Jugend und Familie teil. Parallel dazu prüft die Stadtverwaltung langfristige Perspektiven für den Standort der Kita und Maßnahmen gegen die Hitze in der Containeranlage. Die Sicherheit der Kinder habe weiterhin höchste Priorität, so die Stadt.