Am kommenden Dienstag (23. Juni) findet im „Gutenberg Digital Hub“ am Mainzer Zollhafen die erste „Bits & Bäume Konferenz“ für das Rhein-Main-Gebiet statt. Das teilt das Entwicklungspolitische Landesnetzwerk Rheinland-Pfalz (ELAN) mit, das die Veranstaltung gemeinsam mit weiteren Partnern organisiert. Von 10 Uhr bis 16:30 Uhr diskutieren Fachleute aus Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Praxis darüber, wie Künstliche Intelligenz Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt gestalten kann.
Ziel der Konferenz ist es, die Chancen und Risiken der digitalen Transformation zu beleuchten. Dabei sollen Themen wie digitale Souveränität, Teilhabe und demokratische Kontrolle berücksichtigt werden. Die Digitalisierung eröffne Potenziale für Innovationen sowie eine nachhaltige Entwicklung, so Barbara Mittler, Geschäftsleiterin des ELAN. „Gleichzeitig fördert sie den Ressourcenverbrauch und kann globale Abhängigkeiten schaffen und so mit dem Verlust demokratischer Kontrolle einhergehen“, erklärt sie. Daher sei die Digitalisierung „nicht nur eine technische, sondern auch eine gesellschaftliche Gestaltungsaufgabe“.
Experten aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft
Mit der Konferenz soll in der Region eine Plattform entstehen, die Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und Nachhaltigkeit gemeinsam betrachtet. Zu den Referenten zählen unter anderem Dr. Anne Mollen von der Universität Münster, Sven Hilbig von Brot für die Welt, Professor Andreas Büsch von der Katholischen Hochschule Mainz, Professor Dr. Stefan Kramer von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz sowie Friederike Hildebrandt von Germanwatch.
Die Veranstaltung richtet sich an Vertreter aus Politik, Zivilgesellschaft, Bildung, Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung sowie an interessierte Bürger. Sie soll regionale Netzwerke stärken und Impulse für eine gemeinwohlorientierte Digitalisierung vor Ort geben. Kooperationspartner sind der BUND Landesverband Rheinland-Pfalz, der Weltladen-Dachverband, das Zentrum für Bildung und Gesellschaft der EKHN, die Landeszentrale für Umweltaufklärung (LZU) und das Effizienznetzwerk Rheinland-Pfalz.