Mainzer Kirchen werden im Winter nicht beheizt

Die entsprechende Dienstanweisung zur Energiekrise wurde an alle Gemeinden und Einrichtungen des Bistums verschickt.

Mainzer Kirchen werden im Winter nicht beheizt

Im Winter werden Kirchenbesucher frieren müssen. Denn die Heizungen in den Mainzer Kirchen werden lediglich auf „Frostschutz“ eingestellt. Das bedeutet: In den Gebäuden der katholischen Kirche wird es drei oder vier Grad kalt sein.

Das legt eine ab dem 1. Oktober gültige Dienstanweisung fest. Das Bistum reagiere damit auf die bestehende Energiekrise, heißt es in einer Pressemitteilung. Wichtig sei zudem ein richtiges Lüften, damit die relative Luftfeuchtigkeit zwischen 45 und 70 Prozent gehalten werde. Das sei notwendig, um Schäden an Inventar, Kunstgegenständen oder Orgeln zu vermeiden.

Ab dem 23. Dezember bis zum 5. Januar 2023 sei zudem für alle Mitarbeitende verbindlich Homeoffice angeordnet. Die Büroräume würden erst wieder ab dem 9. Januar geheizt. Die Dienstanweisung sei zusammen mit Handlungsempfehlungen an die Gemeinden und Einrichtungen verschickt worden.

„Wir wissen, dass durch die gestiegenen Energiekosten auch immense Belastungen auf die Kirchengemeinden zukommen. Schätzungen unserer Abteilungen gehen von einem finanziellen Mehrbedarf in Höhe von rund elf Millionen Euro aus, wenn mit entsprechenden Maßnahmen nicht gegengesteuert wird“, so Ordinariatsdirektorin Stephanie Rieth, die Bevollmächtigte des Generalvikars im Bistum Mainz.

Das Bistum reagiere damit auf die Verordnungen der Bundesregierung zur Energiekrise und ergänze sie zugleich mit weiteren Vorgaben und Empfehlungen. Damit soll ein Beitrag zur nachhaltigen Bewältigung der entstandenen Energiekrise geleistet werden.

Logo