Erste positive Daten aus der Corona-Studie

Forschungen nach dem Impfstoff laufen auf Hochtouren

Erste positive Daten aus der Corona-Studie

Auf der Suche nach einem Impfstoff gegen das Coronavirus gibt es erste positive Ergebnisse: Wie die Unternehmen Biontech und Pfizer mitteilen, seien die ersten klinischen Daten sehr zufriedenstellend.

Gerade forschen die Unternehmen gemeinsam nach einem Impfstoff gegen SARS-CoV-2, dem Erreger, der die aktuelle globale Pandemie verursacht. Bisher arbeiten sie an der Entwicklung des Impfstoffs „BNT162“. „Die ersten klinischen Daten stimmen uns sehr zuversichtlich“, sagt Kathrin U. Jansen vom Pharma-Unternehmen Pfizer. Man strebe danach, mögliche bahnbrechende Impfstoffe und Medikamente zu entwickeln. Angesichts der globalen Gesundheitskrise sei dieser Antrieb stärker denn je.

Auch Ugur Sahin, Mitgründer von Biontech, freut sich über die ersten Ergebnisse: „Diese vorläufigen Daten sind sehr ermutigend.“ In der laufenden Placebo-kontrollierten Phase-1/2-Studie in den USA werden Sicherheit, Verträglichkeit und Immunogenität von steigenden Dosen von BNT162b1 untersucht. Im ersten Teil der Studie nahmen bereits 45 gesunde Probanden im Alter von 18-55 Jahren teil (wir berichteten).

Wie geht es weiter?

Diese ersten Ergebnisse verwenden die beiden Unternehmen dazu, die richtige Dosis zu identifizieren. Zudem soll eine Auswahl aus den verschiedenen Impfstoffkandidaten getroffen werden, um die großangelegte, globale Phase-2b/3-Studie zur Untersuchung der Sicherheit und Wirksamkeit des Impfstoffes schnell beginnen zu können. Die Studie, an der mehr als 30.000 gesunde Probanden beteiligt sein könnten, soll im späten Juli 2020 beginnen. Dies sei allerdings abhängig von der behördlichen Genehmigung. (mm)

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