„Die Angst verwandelt sich in Wut und Hass“ – Şahin zeigt sich bei Impfung

Mit einem Foto auf seinem LinkedIn-Profil will der BioNTech-Gründer die Angst vor der Impfung nehmen.

„Die Angst verwandelt sich in Wut und Hass“ – Şahin zeigt sich bei Impfung

Mit einem Foto auf der Social-Media-Plattform LinkedIn zeigt BioNTech-Gründer Uğur Şahin, wie er sich eine Spritze gegen Covid-19 setzen ließ. Freunde hätten ihn dazu gedrängt, ein Foto von sich zu posten, auf dem er geimpft werde. Grund seien „falsche Gerüchte“ und „Fehlinformationen in den sozialen Medien“, dass er nicht geimpft sei.

„Bis jetzt hatte ich mich geweigert, dies zu tun, da ich glaube, dass es in meiner Kommunikation nicht um mich gehen sollte“, so Şahin in dem Post. „Ich glaube, dass meine Kommunikation zur wissenschaftlichen Transparenz beitragen und Daten, Fakten und Erkenntnisse liefern sollte.“

In dem Post gibt Şahin nun an, dass er und seine Frau inzwischen drei Dosen des BioNTech-Pfizer-Impfstoffs erhalten hätten.

Şahin glaube, dass die häufigste Ursache, warum sich Menschen nicht impfen lassen wollen, die Angst sei, angeheizt durch „Fehlinformationen und Misstrauen“. So berichtet er, dass ein alter Schulfreund wohl seit drei Wochen gegen einen schweren Covid-19-Verlauf kämpfe und beatmet werden müsse. Er und seine Familien seien nicht geimpft gewesen, habe dessen Frau ihm mitgeteilt.

Impfstoff gegen Omicron

„Es ist die Angst der Menschen, die sich oft in Wut und Hass verwandelt“, so Şahin. Mit dem Foto seiner ersten Impfung von Anfang 2021 wolle er nun seine eigenen persönlichen Erfahrungen teilen – „um diejenigen zu erreichen, die persönlich mit ihren Ängsten zu kämpfen haben.“

Eigene Daten und die vieler anderer Experten würden zudem andeuten, dass „Booster mit dem aktuellen Impfstoff die Immunantwort gegen die Delta- und die sich ausbreitende Omicron-Variante verbessern“, so Şahin. Sein Unternehmen habe außerdem damit begonnen, einen Impfstoff zu entwickeln, um die Omicron-Variante zu behandeln. Dennoch sei es wichtig, nicht auf den neuen Impfstoff zu warten, „sondern mit Auffrischimpfungen fortzufahren, wie die Daten zeigen“.

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