Corona-Krise: So viel weniger bewegen sich die Mainzer durch die Stadt

Schulen und Kitas sind geschlossen, Geschäfte für einen Einkaufsbummel auch: Das Leben in den Städten verlangsamt sich - auch in Mainz. Die „Bild“-Zeitung hat nun untersucht, wie viel weniger die Menschen unterwegs sind.

Corona-Krise: So viel weniger bewegen sich die Mainzer durch die Stadt

Seit Sonntag steht fest: Das Leben der Menschen in Mainz und ganz Deutschland wird weiter eingeschränkt, um der Verbreitung des Coronavirus Herr zu werden. Ansammlungen von mehr als zwei Personen sind untersagt, Freizeiteinrichtungen und Geschäfte haben geschlossen. Das hat auch Auswirkungen darauf, wie viel sich die Mainzer innerhalb ihrer Stadt bewegen.

Die „Bild“-Zeitung hat deswegen auf Grundlage von 30 Millionen anonymisierten Handy-Daten Bewegungsprofile erstellen lassen. Zum Vergleich wurden Montag, der 9., und Montag, der 16. März, genommen. Während am 9. März das öffentliche Leben noch uneingeschränkt weiter lief, war am 16. März schon eine deutliche Veränderung in den Bewegungsprofilen sichtbar. Kein Wunder, waren ab diesem Zeitpunkt Schulen und Kitas geschlossen. Außerdem arbeiteten viele auch von zu Hause aus.

Für Mainz ergibt sich damit im Bereich Altstadt ein Rückgang von 24 Prozent, im Bereich Bretzenheim von 21 Prozent und im Bereich Weisenau von 15 Prozent. Im Landkreis Mainz-Bingen waren die Menschen 16 Prozent weniger unterwegs als eine Woche zuvor. In Amöneburg, Kastel und Kostheim waren es 20 Prozent.

Die Bewegungen wurden zwischen Mobilfunkmasten gemessen, also wie das Handy von einem Mast zum nächsten bewegt wurde. Hier könnt Ihr Euch die Ergebnisse für ganz Deutschland ansehen. (mo)

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