Unruhige Silvesternacht für die Mainzer Polizei

Beleidigungen, Körperverletzungen, Streitereien

Unruhige Silvesternacht für die Mainzer Polizei

Mehrere Körperverletzungen und Auseinandersetzungen haben die Mainzer Polizei in der Silvesternacht beschäftigt. Während es in den frühen Abendstunden des 31. Dezembers kaum zu nennenswerten Einsätzen kam, war die Polizei nach Mitternacht vor allem am Hauptbahnhof ständig unterwegs.

Gegen 21:30 Uhr lag ein 24-Jähriger, der zur Abschiebehaft ausgeschrieben ist, mit einem Freund betrunken in einem Hauseingang in der Parcusstraße. Obwohl er sich gegenüber der Polizei zunächst ruhig und kooperativ verhielt, rannte er plötzlich in Richtung Bleichenviertel los. Die Beamten konnten ihn zu Boden bringen und festnehmen. Der 24-Jährige versuchte, sich mit Tritten zu wehren und spuckte auch in Richtung der Beamten und beleidigte sie. Die Polizei nahm ihn in Gewahrsam.

Zudem erschien ein 27-jähriger Mann um 2:55 Uhr auf der Polizeiwache am Valenciaplatz und forderte Informationen über einen Freund, der sich zu diesem Zeitpunkt auf der Dienststelle befand. Obwohl die Beamten ihm erklärten, dass er zur Zeit nicht zu seinem Freund könne, klingelte er permanent und forderte, in die Dienststelle gelassen zu werden. Die Polizisten erteilten ihm einen Platzverweis, dem er trotz mehrmaliger Aufforderung nicht nachkam, sodass er ebenfalls in Gewahrsam genommen wurde.

In Budenheim stritt sich gegen 3:44 Uhr ein 50-jähriger Iraner mit seinem 28-jährigem türkischen Nachbarn. Laut Polizei hatten beide schon seit längerem Streit. Unter Einfluss von Alkohol brach der 50-Jährige dem Türken das Nasenbein. Er selbst erlitt oberflächliche Verletzungen.

Die Polizei Mainz bewertet die Silvesternacht trotz der Vielzahl an Einsätzen als „normal“. Abgesehen von den Inspektionen der Innenstadt waren die Bereitschaftspolizei und Diensthundeführer im Einsatz.

(ts)

Logo