Rosenmondnacht: Zahl der Straftaten steigt nach Zugende an

Alkoholbedingte Aggressionsdelikte

Rosenmondnacht: Zahl der Straftaten steigt nach Zugende an

Während es im Verlauf des Rosenmontagsumzugs in Mainz bis 17 Uhr zu kaum nennenswerten Vorfällen kam (wir berichteten), haben ab dem frühen Abend insbesondere rund um die Veranstaltungsbereiche in der Innenstadt alkoholbedingte Aggressionsdelikte deutlich zugenommen. Bis zum Ende der Rosenmondnacht gegen 1:30 Uhr stellten die Beamten 113 Straftaten fest. Dies meldet die Mainzer Polizei.

In den meisten Fällen konnte die Polizei durch rasches Einschreiten der mobilen Eingreifgruppen Schlimmeres verhindern und die Täter identifizieren. Insgesamt wurden bis Dienstagmorgen um 1:30 Uhr 758 Personen kontrolliert, darunter befanden sich 190 alkoholisierte Kinder und Jugendliche.

113 Straftaten wurden verübt, davon 88 von bekannten Tatverdächtigen. Die größte Anzahl unter den Straftaten machten die Körperverletzungen (73) aus, die von 65 polizeibekannten Tatverdächtigen begangen wurden. Daneben gab es 19 Eigentumsdelikte, die von neun polizeibekannten Tätern ausgeübt wurden.

Über den gesamten Tag erteilte die Polizei 53 Platzverweise und ordnete 25 freiheitsentziehende Maßnahmen an. Zudem kam es zu 15 Fällen von Widerstand gegen Polizeibeamte, bei denen sich zwei Polizisten verletzten.

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