Finanzspritze für die Mainzer Innenstadt

Land erteilt Förderbescheid

Finanzspritze für die Mainzer Innenstadt

Das Quartier rund um den Neubrunnenplatz und die Große Bleiche in Mainz soll künftig attraktiver werden. Dafür hat Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt (FDP) der Mainzer Citymanagerin Sandra Klima einen Förderbescheid zur Gründung des ersten Mainzer BIDs überreicht.

Sogenannte Business-Improvement-Districts (BIDs) sind Instrumente zur Entwicklung der Innenstädte. Zur Einrichtung eines BIDs unterstützt das Wirtschaftsministerium die Städte, in diesem Fall Mainz, mit rund 15.000 Euro als Anschubfinanzierung. Nach Gründung eines BIDs besteht die Möglichkeit zur Förderung eines BID-Managers mit bis zu 150.000 Euro pro Projekt. Mainz ist nach Koblenz die zweite Stadt in Rheinland-Pfalz, die ein BID realisieren möchte und nach entsprechender Antragstellung eine Förderung erhalten hat.

Das Förderprogramm gehört zum Regierungsschwerpunkt „Innenstädte der Zukunft“. Es soll helfen, das Quartier attraktiv zu entwickeln. Das BID „Mainzer City Meile“ (Bereich West) betrifft die Große Bleiche, den Neubrunnenplatz, Lotharstraße, Römerpassage, Pfandhausstraße, Steingasse, Umbach sowie verschiedene Eingangsbereiche der Seitenstraßen.

Wirtschaftsministerin Schmitt glaubt an den Erfolg des Programms in Mainz. „Ich freue mich über das Engagement des Citymanagements der Stadt Mainz, das zentral gelegene Quartier in der Mainzer Innenstadt attraktiv zu entwickeln. Die Kommunen, Bürger, der Einzelhandel, die Banken und Immobilieneigentürmer sowie viele weitere Akteure aus den jeweiligen Quartieren können in einem engen Schulterschluss am besten passgenaue Ideen für ihre Innenstädte entwickeln.“

Logo