Ein Küchenschrank ist in einer Wohnung in der Mainzer Altstadt in Flammen aufgegangen. Grund waren darin gelagerte Batterien. Das berichtet die Feuerwehr Mainz.
Demnach war ein Mann gegen 10:30 Uhr in seine Wohnung zurückgekehrt, als ihm leichter Rauch in seiner Küche auffiel. Bei der Suche nach der Ursache entdeckte er, dass in einem Schrank gelagerte alte und neue Batterien Feuer gefangen hatten. Mit einer Löschdecke holte er die Batterien aus dem Schrank und konnte so verhindern, dass sich die Flammen ausbreiten.
Da der Rauch zunahm, schloss der Mieter die Küchentür, wählte den Notruf 112 und wies die eintreffenden Feuerwehrleute vor dem Gebäude in die Lage ein.
Feuerwehr kühlt Batterien mit Schnee
Das Feuer war durch die Löschdecke bereits weitestgehend erloschen. Da Batterien und Akkus sich erneut entzünden können, brachten die Einsatzkräfte den Behälter mit den teils ausgebrannten Batterien ins Freie. Dort kühlten sie ihn in der Löschdecke mit Schnee. Anschließend lüftete die Feuerwehr die Wohnung, löschte weiteres Material, das bereits Feuer gefangen hatte, in der Spüle und übergab die Wohnung nach 45 Minuten wieder an den Mieter.
Der Mann wurde vorsorglich vom Rettungsdienst untersucht, blieb aber unverletzt. Der Sachschaden beschränkt sich auf einige Gegenstände und Teile des Schranks. Die Wohnung ist weiterhin nutzbar. Warum die Batterien in Brand geraten waren, ist unklar. Die Feuerwehr Mainz war mit 16 Einsatzkräften und vier Fahrzeugen vor Ort.